Der Buxbaum ist als immergrüne Pflanze eines der beliebtesten (Hecken-)Straucharten und Bäumchen in Deutschlands Gärten. In Kübeln kultiviert zaubert er ein dekoratives Ambiente Balkone sowie Terrassen. Er ist vielseitig, kann aber bei falscher Pflege schnell empfindlich reagieren. Für ein gesundes, langanhaltendes Wachstum sollten einige wichtige Regeln eingehalten werden, die von Experten zusammengefasst wurden.

Steckbrief

  • Botanischer Name: Buxus
  • Trivialnamen: Buxbaum, Buchsbaum
  • Pflanzengattung: Buchsbäume
  • Pflanzenfamilie: Buchsbaumgewächse (Buxaceae)
  • Verbreitung: Südwest- und Mitteleuropa, ist auch in Nordafrika und Westasien
  • Wuchshöhe: als Baum bis zu acht Meter
  • Blütezeit: zwischen April und Juni (nur ältere Pflanzen)
  • Blütenfarbe: gelblich-weiß
  • Kalkverträglichkeit: sehr gut
  • Standort: halbschattig oder sonnig ohne direkte Sonnenstrahlung
  • Giftig: Ja

Standort

Beim ersten Einpflanzen ist auf einen optimalen Standort zu achten, der über Wachstum und Lebensdauer maßgeblich mit entscheidet.
Folgende Voraussetzungen sollte der Standort für Buchsbäume erfüllen:

  • Warm und hell ohne direkte Mittagssonne
  • Toleriert Halbschatten (steht er zu dunkel, steigt das Pilzinfektionsrisiko)
  • Optimal sind Ost- oder Westausrichtung mit Morgen- und/oder Abendsonne
  • Windgeschützt

Standortwechsel

Der Buxus mag kein Umstellen oder Umpflanzen, da er sich nur schwer an eine neue Umgebung gewöhnt. Ist ein Umpflanzen oder Umstellen dennoch notwendig, sollte beim Standortwechsel darauf geachtet werden, dass ungefähr gleiche Bedingungen gegeben sind, wie am ursprünglichen Standort. Je ähnlicher sich die Licht- und Bodenverhältnisse sind, desto besser verkraftet das Buchsbaumgewächs einen Standortwechsel.

Bodenbeschaffenheit

Für eine gute Nährstoffversorgung sowie einen sicheren Sitz in der Erde, muss diese bestimmte Bedingungen erfüllen:

  • Lehm- oder sandhaltig
  • Nicht zu feucht/nicht zu trocken
  • Wasserdurchlässig
  • Locker
  • Nährstoffreich
  • Kalkhaltig
  • pH-Wert: zwischen 7 und 8

Pflanzensubstrat

Ist der Buxbaum in einem Kübel kultiviert, ist es ratsam, anstelle herkömmlicher Blumenerde ein hochwertiges Substrat zu verwenden. Dies sollte über folgende Eigenschaften verfügen:

  • Locker, idealerweise mit Perlite angereichert
  • Wasserdurchlässig
  • Humusreich
  • Kalkhaltig
  • Mit Lehm oder Sandanteilen
  • Kakteenerde bietet eine Alternative

Beste Pflanz- / Eintopfzeit

Wann ein Buchsbaum eingepflanzt oder eingetopft werden sollte, hängt davon ab, wie die Wurzel "verpackt" ist:

  • Im Topf oder Container gezüchtete Buxbäume: ganzjährig außerhalb der Frostzeiten
  • Mit Wurzelballen: von Oktober bis Mai
  • Freigelegte Wurzeln: zwischen Oktober und November und Februar bis April

TIPP: Für ein problemloses Anwachsen und einen zügigen Wachstumsstart im Folgejahr, eignet sich der Oktober am besten zum Einpflanzen. Hier gibt die Sonne meist noch Wärme, die dem Buchsbaum das "Einleben" erleichtert.

Umtopfzeit

Ein Umtopfen des Buxus ist in der Regel nur dann erforderlich, wenn der Kübel für die Wurzelmenge zu klein geworden ist. Bei einem gesunden Wachstum ist das alle zwei bis drei Jahre der Fall. Hier ist der beste Zeitpunkt im April

gegeben.

Buxbaum - Buxus - Buchsbaum

Wird ein Umtopfen aufgrund einer Krankheit notwendig, bei dem das Substrat gewechselt werden muss, dann ist jederzeit umzutopfen. Bei Frost muss das Umtopfen gegebenenfalls an einem wärmeren Ort stattfinden und die Pflanze während der Frostmonate im Anschluss frostfrei gestellt werden. Dies ist aber nur im absoluten Notfall empfehlenswert, weil jeder Standortwechsel eine zusätzliche Belastung für einen erkrankten Buxbaum mit sich bringt.

Pflanzen/Eintopfen

Beim Pflanzen und Eintopfen ist mit Feingefühl vorzugehen, da die Buchsbaumgewächse über empfindliche Wurzeln verfügen. Folgende Anleitungen beschreiben Schritt für Schritt, wie Sie vorgehen sollten:

Einpflanzen

  • Wurzel mehrere Stunden in einem Wassereimer eintauchen
  • Pflanzloch ausheben, das rund 15 bis 20 Zentimeter größeren Umfang besitzt, als der Wurzelballen
  • Pflanzboden zwei Zentimeter hoch mit Quarzsand oder Kies auslegen (Drainage verhindert Staunässe)
  • Circa acht Zentimeter mit Humos angereicherte Erde auf die Drainage legen

Buchsbaum mittig einsetzen

  • Bei Wurzelballen wird das Ballentuch erst nach dem Einpflanzen geöffnet, aber nicht entfernt
  • Bei Nacktwurzeln zuvor beschädigte, geknickte Wurzeln entfernen und der Rest auf circa 25 Zentimeter kürzen
  • Restlichen Bodenaushub mit Kompost anreichern und in das Pflanzloch füllen
  • Wurzelhals muss 5 Zentimeter hoch mit Erde bedeckt sein
  • Erde festtreten und gut angießen

Pflanzabstände

  • Pflanzenanzahl pro Quadratmeter: sieben bis neun
  • Pflanzabstand: je nach Wuchshöhe mindestens 35 Zentimeter
  • Pflanzabstand bei gewünschtem Heckenwuchs: zwischen 20 Zentimeter und 25 Zentimeter

Eintopfen

  • Kübel mit Abflussloch wählen, damit überschüssiges Wasser entweichen kann
  • Kübelboden zwei Zentimeter hoch mit Quarzsand, Kies oder Tonscherben auslegen (verhindert Staunässe)
  • Ein Drittel des Kübels mit Substrat füllen
  • Buxbaum mittig einsetzen
  • Substrat nachfüllen und festdrücken
  • Substrat-Abstand zum Topfrand: circa zwei Zentimeter
  • Mäßig angießen
  • Nach zwei Tagen kontrollieren, ob sich das Substrat gesetzt hat und gegebenenfalls nachfüllen

TIPP: Setzen Sie einen Unterteller unter den Kübel/Topf, kann überschüssiges Wasser hineinlaufen und verursacht keine unschönen Wasserflecken auf Terrassen- oder Balkonbodenbelägen. Das Wasser sollte allerdings zeitnah entfernt werden, damit keine Staunässe entsteht.

Gießen

Grundsätzlich sollte ein Buxus nie zu feucht, aber auch nie zu trocken stehen, wobei er mit kurzfristiger Trockenheit besser zurechtkommt, als mit dauerhafter Feuchte. Heiße Sommertemperaturen erhöhen den Wasserbedarf und können ein tägliches Gießen erforderlich machen. Im Frühling sowie Herbst deckt meist der Regen den geringeren Wasserbedarf.

Im Winter zeigt sich der Buxus genügsam und ein Gießen ist auch bei Zimmerhaltung seltener notwendig. Eine Kontrolle des Feuchtigkeitsgrades sollte dennoch regelmäßig erfolgen, um eine Austrocknung des Bodens/Substrats zu verhindern.
Wichtig ist, dass keine Staunässe entsteht. Darauf reagiert der Buxbaum sensibel. Dies macht ihn anfälliger vor Krankheiten.

TIPP: Sie sollten Buchsbäume

stets nur direkt am Boden gießen und einen Blattkontakt mit Gießwasser vermeiden. Dies erhöht das Risiko eines Pilzbefalls. Morgens ist der optimale Gießzeitpunkt, damit eventuell benässte Blätter von der Sonne schnell getrocknet werden.

Düngen

Der Buchsbaum zeigt sich bei seinem Nährstoffbedarf recht anspruchslos. Dennoch benötigt er hin und wieder kleine Düngergaben, um ein gesundes, kräftiges Wachstum zu unterstützen. Die Düngeempfehlungen sehen wie folgt aus:

  • Düngebeginn: Mitte April
  • Düngerhythmus: alle vier Wochen
  • Düngeende: Ende Juli
  • Zusatzdüngung bei Freiland-Überwinterung: Im September mit Kalium-Spezialdünger mit hohen Magnesium- und Schwefelgehalt
  • Düngemittel: Flüssigdünger speziell für Buxbäume, der mit dem Gießwasser verabreicht wird

Schneiden

Im Prinzip müssen Buchsbäume nicht geschnitten werden. Ein Schnitt wird dann erforderlich, wenn eine bestimmte Größe oder Form erhalten bleiben soll. Ob als Hecke, Hochstamm oder wohlgeformter Zierstrauch, ein regelmäßiger Schnitt ist in diesem Fällen notwendig. Bei gesunden, wuchskräftigen Exemplaren ist ein Schnitt zweimal im Jahr fällig. Wer auf perfekt gerade Linien besteht, muss gegebenenfalls alle vier Wochen zur Schere greifen, um neu gebildete und überstehende Blätter sowie Triebe wieder "auf Höhe" zu bringen.

Zu berücksichtigen ist, dass jeder Schnitt für den Buxus eine Belastung darstellt und das Infektionsrisiko erhöht. Aus diesen Gründen wird angeraten, auf häufiges Schneiden zu verzichten und sich auf maximal zweimal pro Jahr zu beschränken.
Folgendes sollten Sie über den Schnitt bei Buchsbäumen wissen:

  • Anfang Mai vor Wachstumsbeginn erfolgt ein Grobschnitt
  • Nach dem Sommeraustrieb im Juli/August erfolgt der Feinschnitt
  • Bester Schnittzeitpunkt bei trockenen, sonnenarmen Tagen
  • Nur scharfes Schneidewerkzeug verwenden, da es sonst zu Quetschungen kommen kann
  • Alte und vertrocknete Triebe abschneiden
  • Geschnitten wird stets von Oben nach Unten
  • Ab Ende August sollte nicht mehr geschnitten werden

Ausnahme: Hochstamm-Buchsbaum

Ist der Buchsbaum als Hochstamm gezogen, wird ein häufigeres Schneiden der Seitentriebe am Stamm erforderlich. Es ist vorteilhaft für das Kronenwachstum, wenn neu entstehende Seitentriebe am Stamm zügig abgeschnitten werden. Sie stören nicht nur das gepflegte Gesamtbild, sondern "rauben" dem Blattwerk auch zu viel Nährstoffe, die es zum kräftigen, dichten Wachstum benötigt. Deshalb gilt bei Hochstamm-Buxbäumen: Seitentriebe am Stamm immer direkt wegschneiden! Aber auch hier ist spätestens Ende August Schluss, weil sich der Buchsbaum-Hochstamm ebenfalls auf den Winter vorbereiten muss.

Überwinterung

Die meisten Buchsbaumsorten sind winterhart und können die kalte Jahreszeit im Freien verbringen, wenn einige Vorkehrungen getroffen wurden. Vor allem der Standort beziehungsweise die Standortanforderungen der einzelnen Sorten entscheidet darüber, ob mit Frostschäden gerechnet werden muss. Der meist verbreitetste Gewöhnliche Buchsbaum (Buxus Sempervirens) verträgt im Winter zum Beispiel keine Vollsonne und eisige Zugwinde. Sonnenanbeter wie der "Blaue Heinz", vertragen hingegen kalte Winterbrisen und kommen an einem sonnigen Standort gut zurecht. Grundsätzlich ist aber zu bemerken, dass winterharte Buchsbäume im schlimmsten Fall keine lebensbedrohlichen Frostschäden zu erwarten haben.

Kübel-Überwinterung

Deutlich empfindlicher als der eingepflanzte Buchsbaum, zeigen sich in einem Kübel kultivierte Exemplare. Vor allem auf der Terrasse stehend, dringt der Bodenfrost direkt in die Wurzeln. Eisige Winde kühlen das Substrat zusätzlich runter. Die Wurzeln sind damit der Winterkälte ausgeliefert. Deshalb sind hier Vorkehrungen zu treffen, um den Kübel-Buxbaum gut über den Winter zu bringen:

  • Zwischen Untergrund und Kübelboden Isolierschicht aus Styropor, Holz oder dicker Pappe legen
  • Kübelpflanze unbedingt windgeschützt an Hauswand oder an eine dichten Hecke stellen
  • Auf keinen Fall bei Frost gießen
  • Keine erfrorenen Pflanzenteile entfernen - unbedingt bis zum nächsten Frühjahr warten
  • Bei extremen Minustemperaturen den Kübel mit Jute ummanteln - den Buxus mit einem Pflanzenvlies abdecken
  • Substratoberfläche mit Stroh, Reisig oder Laub abdecken

Frostfreie Überwinterung

Soll der Buxbaum den Winter drinnen bei Zimmertemperatur verbringen, ist während der Winterruhe auf Folgendes zu achten:

  • Noch vor dem ersten Frost reinstellen
  • Halbschattiger Standort ist optimal
  • Kühle Temperaturen zwischen 15 Grad Celsius und 20 Grad Celsius sind optimal
  • Unbedingt kalte Zugluft und trockene Heizungsluft vermeiden
  • Wenig gießen, nicht schneiden oder düngen
  • Ab April kann er wieder ins Freie gestellt werden

Vermehrung

Buxbaum - Buxus - Buchsbaum

Der Buxus ist einfach durch Stecklinge zu vermehren. Eine Aussaat ist nicht empfehlenswert, weil sie sich langwierig und schwierig gestaltet.
Bei der Stecklingsvermehrung sollten Sie sich an folgende Details halten:

  • Bester Zeitpunkt zur Vermehrung: Hoch- und Spätsommer
  • Frischen, mindestens zehn Zentimeter langen Trieb von der Mutterpflanze entnehmen
  • Mindestens fünf Zentimeter der unteren Rindenstreifen sowie untere Blätter bis auf drei Blattpaare wegschneiden
  • Triebspitze um ein Drittel kürzen
  • Pflanzloch oder Anzuchtkasten mit Anzuchterde füllen und Steckling darin eindrücken
  • Standort für die Freilandvermehrung: schattig und windgeschützt
  • Standort des Anzuchtkastens/Topf: halbschattig, keine trockene Heizungsluft, gern Morgen- oder Abendsonne
  • Nach dem Einstecken Erde mäßig gießen
  • Lichtdurchlässige Folie über den Steckling spannen
  • Folie alle zwei Tage zum Lüften und Nachbefeuchten der Erde öffnen
  • Folie entfernen, wenn sich erste neue Blätter bilden
  • Anschließend aus dem Anzuchtkasten in normales Substrat oder Gartenerde umpflanzen

TIPP: Stecklinge sollten zur Vermehrung nicht von der Mutterpflanze abgeschnitten, sondern abgerissen werden.

Krankheiten

Alte Buchsbaumsorten zeigen sich deutlich anfälliger für Krankheiten, als die neueren Züchtungen. Aber vor allem Pilze machen Buchsbäumen teilweise schwer zu schaffen. Stehen sie zu eng oder werden zu feucht gehalten, wird eine Pilzerkrankung provoziert. Doch in der Regel sind Pilzerkrankungen leicht in den Griff zu bekommen. Meist reicht ein großzügiger Rückschnitt und natürlich eine optimale Pflege inklusive geeigneter Standortwahl.
Zu den typischen Erkrankungen zählen:

Buchsbaumkrebs (Volutelle buxi)

Der Buchsbaumkrebs bezieht sich in der Regel nur auf Einzelpflanzen. Ein Übergreifen auf benachbarte Pflanzen findet nicht statt.
Zu erkennen ist die Erkrankung an:

  • Bildung von gelben bis grünen Flecken
  • Vertrockneten Blättern und vermehrten Laubabfall
  • Rosafarbigen Sporen an den Blattunterseiten
  • Rissen an den Rinden

Bekämpfung

Ein großzügiges Herausschneiden befallener Pflanzenteile hilft in der Regel. Bei starkem Befall kann ein Fungizid verwendet werden. Bei der anschließenden Pflege sollte in den darauffolgenden sechs Monaten auf einen Schnitt sowie auf ein Umstellen/Umpflanzen verzichtet werden, um den Buxus nicht einer zusätzlichen Belastung auszusetzen.

Buchswelke (Fusarium buxicola)

Dieser Pilzerreger befällt überwiegend geschwächte Buxbäume. Er macht sich vor allem auf den Blättern und Trieben breit. Diese erhalten ein ledriges Aussehen, verfärben sich braun und vertrocknen. Dunkelbraune, punktförmige Sporenbeläge weiten sich aus.

Bekämpfung

Hier ist es wichtig, dass die Erkrankung zügig behandelt wird, bevor die Pflanzenschäden zu umfangreich werden und/oder der Erreger auf Nachbarpflanzen übersiedelt. Ein konsequenter Rückschnitt ist die effektivste Methode, den Pilz zu bekämpfen. Hat sich der betroffene Buxbaum gut erholt, sollte er um ein Drittel im Gesamten gekürzt werden. Auf diese Weise wird er robuster und resistenter gegen die Buchswelke.

Buchsbaumrost (Puccinia buxi)

Von dem Pilz Puccinia buxi ist überwiegend der Buxus sempervirens im höheren Lebensalter oder als geschwächte Pflanze betroffen. Die Erkrankung zeigt sich vor allem wie folgt:

  • Bräunlicher, gewölbter Buckelbildung der Blätter
  • Auf den Blattunterseiten bilden sich weiße Flecken
  • Circa zwei Millimeter große Rostpusteln auf beiden Blattseiten

Bekämpfung

Ein großflächiges Herausschneiden befallener Pflanzenteile reicht in der Regel hier nicht aus. Zusätzlich empfiehlt es sich, ein Pilzmittel (Fungizid) einzusetzen, um den Pilz vollständig abzutöten.

Schädlinge

Buxbaum - Buxus - Buchsbaum

Buchsbäume sind nicht nur bei Pflanzenliebhabern beliebt, sondern auch Schädlinge finden großen Gefallen an der dekorativen Pflanzen. Allen voran der Buchsbaumzünsler.

Buchsbaumzünsler

Anzeichen für einen Buchsbaumzünsler können sein:

  • Angefressene Blätter
  • Bildung von Gespinsten, meist im Pflanzeninneren
  • Verbreitung von grün-schwarzen Raupen, vorwiegend an den Blättern

Bekämpfung

Zu bekämpfen ist der Buchsbaumzünsler recht einfach mit umweltschonenden Methoden, sodass nicht zu toxischen Produkten gegriffen werden muss.

Hochdruckreiniger

  • Spritzen Sie Ihren Buxbaum mit einem Hochdruckreiniger von oben nach unten ab, fallen die Raupen herunter
  • Legen Sie eine Folie unter den Strauch/Baum, damit die abfallenden Raupen besser aufgesammelt werden können
  • Spitzen Sie immer in einem Winkel von der Folie weg, sodass die Raupen nicht von der Folie geschwemmt werden
  • Anschließend die Folie samt Raupen im Hausmüll entsorgen und wie gewöhnt die Pflege fortführen

Neem-Behandlung

Im Fachhandel sind Neem Sprüh- sowie Pulverprodukte zum Anrühren in Wasser erhältlich. Dabei handelt es sich um ein biologisches, umweltfreundliches Mittel, das in den Atemorganen der Buchsbaumzünsler eine Erstickung herbeiführt, indem es diese verklebt.