Pflanzenschutz

SchneckenSchnecken sind eine Plage. Sie können in einer Nacht die halbe Gemüseernte oder jede Menge Stauden vernichten. In manchen Jahren ist es besonders schlimm, da tauchen hunderte Schnecken im Garten auf und man kommt mit Absammeln kaum noch hinterher. Ein Schneckenzaun kann helfen, die Pflanzen zu schützen. Häufig werden Schneckenfallen wie die Bierfalle empfohlen, aber die locken dann auch noch die Schleimer aus den Nachbargärten an und vergrößern das Problem eher, als das sie helfen. Chemische Mittel für Gemüse sind eher kontraproduktiv und wer keine Gifte für Gemüse nutzt, will sie meist auch nicht anderswo im Garten haben. Schneckenzäune sind eine sichere Art und Weise, die Schädlinge abzuhalten.
RattenRatten sind clevere Tiere. Manch einer hält sogar welche als Haustiere. Allerdings haben diese nicht viel gemein mit den zu den Schädlingen zählenden Wander- oder Hausratten. Diese sind im Haus und Garten gar nicht gern gesehen und sollen möglichst schnell wieder verschwinden. Ratten erzeugen Ekel, aber schlimmer ist, dass sie Krankheiten übertragen können. Häufig wird gleich zu Giftködern gegriffen oder der Schädlingsbekämpfer gerufen. Es geht aber auch anders. Bevor Gift eingesetzt wird, sollte man erst Alternativen ausprobieren.
DickmaulrüsslerDickmaulrüssler sind hartnäckige Schädlinge, welche ihr Unwesen über Jahre im Garten treiben können. Die Käfer sind nachtaktiv und fressen kleine Buchten in die Pflanzenblätter, parallel schädigen ihre Larven durch Fraß-Spuren die Wurzeln. Um nicht zur chemischen Keule greifen zu müssen, bietet sich als biologische Alternative der Einsatz von Nematoden an.
Rosenblätter, die eine weiße Sprenkelung entlang der Adern aufweisen, sind häufig von Rosenzikaden befallen, die an der Unterseite des Blattes den Saft aussaugen. Die Schädlinge könnten im ersten Moment mit Blattläusen verwechselt werden, sind allerdings schmaler und flüchten bei einer Störung mit weiten Sprüngen.
Die biologische Schädlingsbekämpfung orientiert sich an der natürlichen Lebensweise unterschiedlicher Organismen. Anstelle von chemischen Produkten werden hier Fressfeinde und parasitär lebende Insekten zur Bekämpfung unliebsamer Schädlinge eingesetzt. Die umweltschonenden Maßnahmen gewinnen zunehmend an Bedeutung und können problemlos auch von ungeübten Hobbygärtnern angewandt werden.
LäuseViele Läuse sind bei ihrer Nahrungswahl nicht wählerisch. Aus diesem Grund sind die Zellsaft saugenden Schädlinge im Garten ebenso anzutreffen wie auf Pflanzen, die ausschließlich in den eigenen vier Wänden kultiviert werden. Der Griff zu Insektiziden erscheint verlockend, dabei können Sie Läuse an Pflanzen auch mit guten Hausmitteln erfolgreich bekämpfen.
WühlmausMäuse, speziell im Haus sind äußerst unangenehm. Sie können auf unterschiedliche Art und Weise ins Haus gelangen. In ländlichen Gebieten kommt es in der Regel häufiger zu einem Befall, sowohl drinnen als auch draußen. Mit Lebendfallen, die man leicht selbst bauen kann, lässt sich dieses Problem meist schnell lösen.
AmeiseIm Garten gehören Ameisen einfach dazu, im Haus können sie jedoch schnell zu einem Problem werden. An unpassender Stelle oder im Übermaß können sie aber auch im Garten sehr lästig werden. Besonders drinnen ist es wichtig, die Zugänge zu finden und mit der Bekämpfung so schnell wie möglich zu beginnen.
KräuterSie verströmen einen betörenden Duft und bereichern den Garten mit einer wunderbaren Ästhetik. Duftkräuter und duftende Gartenkräuter halten Einzug in die kreative Gestaltung von Beet und Balkon. In unserer Liste der Favoriten versammeln sich zierliche Aromawunder und wohlriechende Blütenhelden neben Würzkräutern, die appetitlich duftende Wolken verbreiten.
Schnecke in SalatSie sind omnipräsent im Garten. Schnecken scheren sich offensichtlich wenig um die unermüdlichen Bekämpfungsmethoden geplagter Hobbygärtner, sei es ökologischer oder chemischer Art. Eine neue Perspektive im Kampf gegen die gefräßigen Schädlinge verspricht der elektrische Schneckenzaun, den Sie nach dieser Anleitung ganz unkompliziert selber bauen.

Hört der Hobbygärtner das Wort "Mehltau" läuten bereits die Alarmglocken. Denn diese Pilze können bei Zier- und Nutzpflanzen gewaltigen Schaden anrichten. Ist die Pflanze erste einmal infiziert, steht die Bekämpfung des Pilzes an erster Stelle. Hier erfahren Sie, welche Mittel Ihnen im Kampf gegen den weißlichen bis gräulichen Belag helfen.

Birnengitterrost. Schon der Name ist für Besitzer von Birnenbäumen ein Graus, denn diese hartnäckige Pilzerkrankung kann Birnen über Jahre hinweg schwächen und nimmt dabei in der Intensität nicht ab. Dennoch gibt es einige Mittel und Wege, den Befall zu verhindern.

Spritzmittel im Weinbau werden kaum noch eingesetzt. Bei den Unkrautvernichtungsmittel handelt es sich um Pestizide und Herbizide oder es kommt synthetischer Dünger zum Einsatz.

Gerade Obstbäume werden gerne von den ein oder anderen Schädlingen befallen, so dass im Sommer die Ernte weniger ausfällt. Da das Obst so natürlich wie möglich wachsen und somit gut zum Verzehr geeignet sein soll, sollte nur mit natürlichen Spritzmitteln vorgegangen werden.
Die Kirschfruchtfliegen verursachen viele Probleme und können die Ernte eines ganzen Jahres erheblich dezimieren, in extremen Fällen sogar ganz vernichten. Damit die Kirschen vom eigenen Baum ohne Maden reifen können und lecker schmecken, stehen dem Gärtner einige Möglichkeiten für die Bekämpfung zur Auswahl.
pflanzenschutzIntegrierter Pflanzenschutz ist für einige Gartenbesitzer immer noch ein Fremdwort, obwohl bereits 1986 erstmals im deutschen Pflanzenschutzgesetz festgelegt wurde, dass in Gärten Chemikalien nur unter Berücksichtigung des integrierten Pflanzenschutzes angewendet werden sollen.

BrennesselsudEs muss nicht immer gleich die chemische Keule gegen Schädlinge und Unkraut eingesetzt werden. Auch eine Reihe von biologischen Bekämpfungsmitteln haben eine gute Wirkung gegen Blattläuse an Zierpflanzen und Unkraut im Garten. Zu den guten alten Hausmitteln gehört Brennnesselsud, der einfach selber hergestellt werden kann.

BrennesseljaucheBrennnesseln sind ein altes Hausmittel in vieler Hinsicht. Nicht nur für den Menschen, sondern auch für Pflanzen. In Form von Brennnesseljauche und Brennnesselbrühe kann die bekannte Pflanze Verwendung finden. Lesen Sie mehr darüber, wie Sie Brennnesseljauche und Brühe gegen Läuse ansetzen und anwenden können.

TrauermückeBesiedeln kleine, schwarze Insekten die Blumenerde, droht einer Pflanze erheblicher Schaden. Es sind weniger die Fliegen selbst, als vielmehr deren Larven, die an den zarten Wurzeln knabbern. Zumeist haben geplagte Hobbygärtner es dabei mit Trauermücken und eher selten mit Fruchtfliegen zu tun. Erkunden Sie hier wirksame Mittel gegen die kleinen Biester.

Der Junikäfer ist der kleine Bruder des Maikäfers und kann genauso wie dieser in den Sommermonaten zu einer echten Plage werden, da sich die Käfer sehr rasch vermehren. Speziell die Käferlarven, die Engerlinge, können großen Schaden im Garten anrichten, deshalb sollten beide Käfer bei einem Befall zeitnah bekämpft werden.

Der Rosenwickler ist ein unscheinbarer brauner Falter, der im Garten einigen Schaden anrichten kann. Er bevorzugt Rosen, macht aber auch vor Obstbäumen und -sträuchern keinen Halt.

Wenn man den Eindruck hat, dass die Blumenerde im Pflanzgefäß lebt und sich bewegt, handelt es sich dabei meist um Trauermücken, auch als Pilzmücken bezeichnet. Auch wenn sie auf den ersten Blick aussehen wie kleine Fliegen, es sind keine. Vor allem im Winter treten die kleinen Plagegeister auf, kommen aber auch das restliche Jahr über immer mal wieder vor. Die kleinen Mücken selber sind ungefährlich, bloß reichlich lästig, wenn sie überall umherschwirren. Der eigentliche Schädling ist die Larve, die in der Erde lebt. Sie ernährt sich überwiegend von zerfallenen Pflanzenresten wie abgestorbenen Wurzeln, kann aber auch Keimlinge oder die Stängelbasis schädigen. Ältere Pflanzen überstehen so einen Befall in der Regel unbeschadet, für Sämlinge, Stecklinge und Jungpflanzen kann es gefährlich werden.

Angeknabberte Tulpenzwiebeln, kümmerliche Möhren, kahle Beerensträucher, verschandelter Rasen - die Schermaus verursacht beträchtliche Zerstörungen im Garten. Fatalerweise wird der Schaden zumeist erst entdeckt, wenn die Pflanzen nicht mehr zu retten sind. Dennoch stehen Hobbygärtner dem Schädling nicht hilflos gegenüber. Wie Sie die Schermaus im Garten erfolgreich bekämpfen, erfahren Sie hier.

Engerlinge, die Larven verschiedener Käferarten, können im Garten viel Schaden anrichten. Sie leben mehrere Jahre im Boden und ernähren sich mit Vorliebe von Wurzeln. Wir stellen effektive Methoden vor, um den gefräßigen Schädling zu bekämpfen oder einem Befall wirksam vorzubeugen.

Der Gemeine Rosenkäfer, der auch als Goldglänzender Rosenkäfer bekannt ist, wird bis zu zwei Zentimeter groß und fällt vor allem durch seine metallisch schillernden Deckflügel auf. Während die Larven sich bevorzugt von morschem Holz und Kompost ernähren und deshalb im Garten meist unentdeckt bleiben, bevorzugen die erwachsenen Käfer, die in der Zeit zwischen April und Oktober auftreten, das Innere von Blüten.

Frostspanner gehören zu den häufigsten und gefährlichsten Schädlingen, die vor allem Obstbäume angreifen. Sie treten überwiegend im Herbst auf und schädigen die Blätter und Früchte. Mit Leimringen oder Raupenleim kann man ihnen aber effektiv entgegenwirken, wenn man einige Tipps beachtet.

Ein Schädling, von dem vor allem Yucca-Palmen und Laubbäume betroffen sind, ist die Gallwespe. Es handelt sich um eine ein bis fünf Millimeter große schwarz gefärbte Wespenart. Sie legt ihre Larven auf den Blättern von Bäumen und Gewächsen ab.

Schnecken leben in nahezu jedem Garten. Nach einem milden Winter und bei feuchter Witterung treten sie häufig in Massen auf und verursachen zum Teil große Schäden an Gemüse, Erdbeeren und auch Zierpflanzen. Was Sie gegen eine Schneckenplage tun können, erfahren Sie hier.

Würmer in Süßkirschen können einem den Appetit verderben. Es ist ein großes Ärgernis, wenn die gesamte Kirschernte betroffen ist. Mit diesen Tricks können Sie den Schädlingsbefall eindämmen und dafür sorgen, dass sich die Insekten nicht weiter vermehren.

Lilien im Garten sind wunderschön anzusehen. Es gibt die tollsten Arten und Sorten, alle haben irgendwie etwas Besonderes. Lilienliebhaber können bei der Menge an Angeboten aus den Vollen schöpfen und sich über die Blumenpracht freuen. Lilien sind eigentlich recht robust. Es gibt wenige Krankheiten und Schädlinge, welche Schaden anrichten können. Das Lilienhähnchen kann einem allerdings die Pracht verderben.

Ein Baumpilz wirkt nicht bedrohlich, ist manchmal sogar interessant anzusehen. Doch das täuscht. Das, was wir sehen, ist nur der Fruchtkörper, das Pilzgeflecht steckt tief im Holz und zerstört es langsam aber zielstrebig. Irgendwann bringt es den stärksten Baum um.