Pflanzenschutz

Treten kleine Fliegen in der Wohnung auf, heißt es schnell zu handeln, denn, egal um welche Art es sich handelt, sie vermehren sich in der Regel sehr schnell und werden häufig zu einer regelrechten Plage. Meist handelt es sich um Obstfliegen, auch Frucht- oder Essigfliegen genannt oder Trauermücken.
Der Junikäfer ist der kleine Bruder des Maikäfers und kann genauso wie dieser in den Sommermonaten zu einer echten Plage werden, da sich die Käfer sehr rasch vermehren. Speziell die Käferlarven, die Engerlinge, können großen Schaden im Garten anrichten, deshalb sollten beide Käfer bei einem Befall zeitnah bekämpft werden.
Alle Jahre wieder bevölkern unzählige Maikäfer und Junikäfer Gärten, sehr zum Ärger des Gärtners. Sie sind klein und gefräßig, nehmen sich eine Pflanze nach der anderen vor. Wenn nicht schnell etwas unternommen wird, bleibt im Garten kaum noch Grün übrig.
Die Kirschfruchtfliege macht Hausgärtnern im Obstgarten das Leben schwer. Wer den Schädlingen freie Hand lässt, büßt schlimmstenfalls die gesamte Ernte ein, weil alle Kirschen mit Maden verseucht sind. Lassen Sie es nicht soweit kommen. Diese Anleitung erklärt praxiserprobte Bekämpfungsmethoden gegen Rhagoletis cerasi für Kirschen ohne Maden.
Viele verschiedene Sorten von Blattwanzen sind den Botanikern bekannt, doch nur wenige schädigen die Pflanzen. Doch da diese mittels eines Saugers den Pflanzen im Garten ihren Pflanzensaft aussaugen und somit die gesamte Blume oder der Strauch gefährdet wird, muss gegen die unliebsamen Schädlinge vorgegangen werden. Zudem gibt es Sorten, die bei Berührung einen unerträglichen Geruch verbreiten.
Hübsch auffällig sind die Feuerkäfer (Pyrochroidae), auch Kardinäle genannt. Sie gehören natürlich zur Familie der Käfer und sind in Europa mit acht Arten präsent. Nur drei Arten fühlen sich in unserm Klima wohl. Oft stellen sich interessierte Beobachter die Frage, ist das ein Feuerkäfer, eine Feuerwanze und sind sie eventuell schädlich?
Wenn viele kleine schwarze Fliegen um die Pflanze im Topf oder auch im Gartenbeet herumschwirren, dann handelt es sich hierbei um einen Befall von Trauerfliegen. Da die Larven die Wurzeln der Pflanzen anfressen, sollten sie bekämpft werden, um größere Schäden zu vermeiden. Eine Vielzahl von Hausmitteln können hier helfen.
Wühlmäuse sind Schädlinge für den Garten, da sie die Wurzeln von Blumen und Gemüse fressen sowie die Baumrinden anknabbern und so viel Schaden anrichten können. Im Gegensatz zum Maulwurf stehen sie auch nicht unter Artenschutz und es kann neben vielen anderen Mitteln und Fallen auch mit Gift gegen Wühlmäuse vorgegangen werden.
LaubbaumEin Schädling, von dem vor allem Yucca-Palmen und Laubbäume betroffen sind, ist die Gallwespe. Es handelt sich um eine ein bis fünf Millimeter große schwarz gefärbte Wespenart. Sie legt ihre Larven auf den Blättern von Bäumen und Gewächsen ab.
Frostspanner gehören zu den häufigsten und gefährlichsten Schädlingen, die vor allem Obstbäume angreifen. Sie treten überwiegend im Herbst auf und schädigen die Blätter und Früchte. Mit Leimringen oder Raupenleim kann man ihnen aber effektiv entgegenwirken, wenn man einige Tipps beachtet.
rosen-welkDer Rosenwickler ist ein unscheinbarer brauner Falter, der im Garten einigen Schaden anrichten kann. Er bevorzugt Rosen, macht aber auch vor Obstbäumen und -sträuchern keinen Halt.
weiße FliegenDie Weiße Fliege, die zur Familie der Läuse gehört, ist ursprünglich in den tropischen Gebieten der Erde beheimatet. Daher fühlt sie sich in den hiesigen Breitengraden gerade in den Gewächshäusern der Hobbygärtner sehr wohl. Im Gegensatz zu ihren Verwandten hat sie Flügel und kann sich so schnell verbreiten.
SchneckenEine Vielzahl von Schädlingen hat es auf unsere Garten- und Zimmerpflanzen abgesehen. Manch ein Pflanzenfreund oder Hobbygärtner führt einen schier aussichtslosen Kampf gegen die Plagegeister, um die lieb gewonnene Pflanze zu retten. In der Regel sind es immer wieder dieselben Schädlinge, die im Haus und Garten auftreten.
WühlmausAn einem Erdhaufen mit einem seitlich versetzten Ausgang sowie an zerstörten Blumenzwiebeln oder Nutzpflanzen wie Sellerie oder Möhren kann erkannt werden, dass sich eine Wühlmaus im eigenen Garten niedergelassen hat. Sofort nach Erkennen sollte die Wühlmaus vertrieben werden, damit sie sich nicht zu einer Plage entwickelt, die am Ende den ganzen Garten zerstört.
SchneckenSchnecken leben in nahezu jedem Garten. Nach einem milden Winter und bei feuchter Witterung treten sie häufig in Massen auf und verursachen zum Teil große Schäden an Gemüse, Erdbeeren und auch Zierpflanzen. Was Sie gegen eine Schneckenplage tun können, erfahren Sie hier.
Auch wenn Schädlingsfrei frei verkäuflich ist, als Wunderwaffe gegen Schädlinge gepriesen wird und die Anwendung vergleichsweise einfach ist, sollte die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln doch immer mit dem nötigen Maß an Verantwortungsbewusstsein verwendet werden. Im Haus- und Kleingarten sollte die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln wie Schädlingsfrei die Ausnahme sein.
Fliegen in BlumenerdeWenn man den Eindruck hat, dass die Blumenerde im Pflanzgefäß lebt und sich bewegt, handelt es sich dabei meist um Trauermücken, auch als Pilzmücken bezeichnet. Auch wenn sie auf den ersten Blick aussehen wie kleine Fliegen, es sind keine. Vor allem im Winter treten die kleinen Plagegeister auf, kommen aber auch das restliche Jahr über immer mal wieder vor. Die kleinen Mücken selber sind ungefährlich, bloß reichlich lästig, wenn sie überall umherschwirren. Der eigentliche Schädling ist die Larve, die in der Erde lebt. Sie ernährt sich überwiegend von zerfallenen Pflanzenresten wie abgestorbenen Wurzeln, kann aber auch Keimlinge oder die Stängelbasis schädigen.
TrauermückeBesiedeln kleine, schwarze Insekten die Blumenerde, droht einer Pflanze erheblicher Schaden. Es sind weniger die Fliegen selbst, als vielmehr deren Larven, die an den zarten Wurzeln knabbern. Zumeist haben geplagte Hobbygärtner es dabei mit Trauermücken und eher selten mit Fruchtfliegen zu tun. Erkunden Sie hier wirksame Mittel gegen die kleinen Biester.
LilienhähnchenLilien im Garten sind wunderschön anzusehen. Es gibt die tollsten Arten und Sorten, alle haben irgendwie etwas Besonderes. Lilienliebhaber können bei der Menge an Angeboten aus den Vollen schöpfen und sich über die Blumenpracht freuen. Lilien sind eigentlich recht robust. Es gibt wenige Krankheiten und Schädlinge, welche Schaden anrichten können. Das Lilienhähnchen kann einem allerdings die Pracht verderben.
WühlmausAngeknabberte Tulpenzwiebeln, kümmerliche Möhren, kahle Beerensträucher, verschandelter Rasen - die Schermaus verursacht beträchtliche Zerstörungen im Garten. Fatalerweise wird der Schaden zumeist erst entdeckt, wenn die Pflanzen nicht mehr zu retten sind. Dennoch stehen Hobbygärtner dem Schädling nicht hilflos gegenüber. Wie Sie die Schermaus im Garten erfolgreich bekämpfen, erfahren Sie hier.
Made in KirscheImmer häufiger finden Hobbygärtner aber auch Ertragsbauern Maden in ihren Süßkirschen. Das ist ekelig und verleidet Kirschliebhabern den Genuss der leckeren Früchte. Die Maden sind der Nachwuchs der Kirschfruchtfliege, dem bedeutendsten Schädling im Süßkirschenanbau. Die Fliegen selbst sind etwa 3 bis 5 mm lang. Charakteristisch ist ihr schwarzer Körper mit gelben Punkten am Kopf und im Brustbereich. Auf dem Rücken befindet sich ein gelbes Schildchen. Unter dem Mikroskop gut zu erkennen sind die großen grünen Augen. Die Larven werden 4 bis 6 mm lang und haben einen weißlichen Körper. Sie entwickeln sich in den Früchten der Sauerkirsche, Heckenkirsche, Gewöhnlichen Traubenkirsche, in Schneebeeren und eben am liebsten in Süßkirschen.
BrennesselsudEs muss nicht immer gleich die chemische Keule gegen Schädlinge und Unkraut eingesetzt werden. Auch eine Reihe von biologischen Bekämpfungsmitteln haben eine gute Wirkung gegen Blattläuse an Zierpflanzen und Unkraut im Garten. Zu den guten alten Hausmitteln gehört Brennnesselsud, der einfach selber hergestellt werden kann.
RasenGrasmilben, Erntemilben oder Herbstgrasmilben - die Parasiten haben viele Namen und sind dennoch kaum bekannt. Dabei hinterlassen sie sehr unangenehme Spuren, die gerade bei empfindlichen Menschen und Hunden lange Zeit sicht- und spürbar sind. Mit den richtigen Maßnahmen und Mitteln gegen Grasmilben beim Menschen und beim Hund lässt sich aber vorbeugen.
BrennesseljaucheBrennnesseln sind ein altes Hausmittel in vieler Hinsicht. Nicht nur für den Menschen, sondern auch für Pflanzen. In Form von Brennnesseljauche und Brennnesselbrühe kann die bekannte Pflanze Verwendung finden. Lesen Sie mehr darüber, wie Sie Brennnesseljauche und Brühe gegen Läuse ansetzen und anwenden können.
SteinkrautSehr klein, meistens schwarz und mit ausgeprägten Hinterbeinen für große Sprünge: Der Erdfloh. Erdflöhe sind häufig vorkommende Schädlinge. Besonders milde Herbst- und Wintertemperaturen lassen die Population rasant anwachsen. Für Hobbygärtner gibt es gegen den Rapserdfloh, die häufigste Unterart des Erdflohs, erfolgreiche Mittel zur Bekämpfung.
HaselnussbaumHat sich der Haselnussbohrer erst einmal rund um die Haselbüsche angesiedelt, ist eine Beseitigung des parasitären Käfers schwierig. Zwar nimmt die Hasel selbst keinen Schaden, die Ernte wird aber immens reduziert und das von Jahr zu Jahr mehr. Wichtig ist es also, den Haselnussbohrer und seine Larven frühzeitig zu bekämpfen.
ÄpfelDie Blutlaus ist ein weitverbreiteter Schädling, der gern Apfelbäume befällt, sich jedoch zunehmend auch über Quitten, Birnen und Cotoneaster hermacht. Erkennungsmerkmal ist die weißfädige Wachsausscheidung, die ihre Brutkolonien überzieht. Es ist gar nicht so einfach, diese Plagegeister einzudämmen. Wir zeigen Ihnen verschiedene wirksame Methoden auf, die gegen die Blutläuse helfen.
ApfelbaumDie Larven der Apfelsägewespe sind lästige Schädlinge und können die heimische Apfelernte stark dezimieren. Diese nur einige Millimeter langen Parasiten ernähren sich nur von Äpfeln, die Früchte sind im Anschluss ungenießbar und werden vom Baum abgestoßen. Jedoch gibt es einige nützliche Tipps und Tricks, um den Schädling erfolgreich zu bekämpfen.
RüsselkäferDer Apfelblütenstecher befällt vor allem Apfelbäume und kann bei diesen schon während der Blüte große Schäden anrichten. Die Parasiten bevorzugen Obstanlagen in Waldnähe, da die Käfer dort überwintern. Bei der rechtzeitigen Ergreifung von geeigneten Gegenmaßnahmen, lässt sich ein Befall nachhaltig eindämmen oder sogar im Vorfeld verhindern.
Steinmarder sind niedliche Tiere mit starkem Spieltrieb. Leider fallen ihnen oftmals Kabel und Isolierungsmaterial zum Opfer - ganz zu schweigen von den Markierungen durch Kot und Urin sowie dem lauten Spielen auf dem Dachboden. Wir verraten, wie sich Steinmarder vertreiben lassen.
Elstern werden im Garten schnell als Plage wahrgenommen und als Schädlinge angesehen. Was lässt sich aber dagegen unternehmen? Sind vergiften, fangen, jagen und töten erlaubt oder müssen bei einer Elsternplage andere Maßnahmen gefunden werden?