Pflanzenschädlinge

Pflanzenschädling BlattlausDie Schädlinge können immer wieder auftreten. Man kann noch so gut aufpassen. Bei unseren Pflanzen sind z.B. die Blattläuse immer wieder zu finden. Blattläuse sind zwar harmlos, allerdings möchte man sie dann doch nicht an unseren Pflanzen sehen. Blattläuse ernähren sich vom Pflanzensaft. Blattläuse kann man ganz einfach wieder loswerden. Man braust die ganze Pflanze mit einem harten Strahl ab. Bitte dabei beachten, dass auch die Unterseite der Blätter mit abgebraust wird. Durch diesen harten Strahl werden die Blattläuse einfach weggeduscht.

Die Minierfliege ist auch recht leicht zu erkennen an unseren Pflanzen. Sie frisst sich durch das innere im Blatt und hinterlässt somit unregelmäßige Gänge. Die Minierfliege ist ebenfalls harmlos wie die Blattläuse. Allerdings hinterlässt sie eine Menge Eiablagerungen in den Gängen. Somit vermehren sich die Fliegen rasch, wenn man nichts unternimmt.

Falls man solche Blätter auf seine Pflanzen findet, diese sofort entfernen. Das reicht meist schon aus. Falls nicht spezielles Mittel aus dem Fachgeschäft besorgen. Die Raupen sind auch ganz harmlose Weggefährten. Im Gegenteil durch die Raupen entstehen wunderschöne Schmetterlinge. Raupen knabbern die Blätter unserer Pflanzen an. Wenn man eine Raupe auf einer Pflanze entdeckt, einfach hinunter nehmen und vielleicht draußen oder auch weiter weg von unseren Pflanzen wieder absetzen. Die Schildlaus dagegen kann eine Pflanze schon zum Sterben bringen. Sie setzt sich auf Stämmen oder Ästen ab, und saugt somit den Pflanzensaft. Wenn man nichts gegen die Schildläuse unternimmt wird die Pflanze nach einer gewissen Zeit absterben.

Man kann die Schildläuse vom Stamm abkratzen. Aber alle wird man so nicht bekämpfen können. Herkömmliche Mittel helfen hier leider nicht. Hier muss die Chemie ran. Im Fachgeschäft gibt es Spritzmittel die man auf die Äste darauf spritzt. Dieses Mittel wirkt nicht sofort. Die Schildläuse nehmen erst nach und nach das Gift auf und es wirkt auch nicht sofort.
Also bitte etwas geduld.

Hier nur mal ein paar Schädlinge aufgelistet. Es gibt also harmlose und nicht so harmlose Schädlinge. Nicht alle muss  man mit Chemie vernichten.
Trauerfliege - Trauermücke in BernsteinWenn viele kleine schwarze Fliegen um die Pflanze im Topf oder auch im Gartenbeet herumschwirren, dann handelt es sich hierbei um einen Befall von Trauerfliegen. Da die Larven die Wurzeln der Pflanzen anfressen, sollten sie bekämpft werden, um größere Schäden zu vermeiden. Eine Vielzahl von Hausmitteln können hier helfen.
SchneckenEine Vielzahl von Schädlingen hat es auf unsere Garten- und Zimmerpflanzen abgesehen. Manch ein Pflanzenfreund oder Hobbygärtner führt einen schier aussichtslosen Kampf gegen die Plagegeister, um die lieb gewonnene Pflanze zu retten. In der Regel sind es immer wieder dieselben Schädlinge, die im Haus und Garten auftreten.
WühlmausAn einem Erdhaufen mit einem seitlich versetzten Ausgang sowie an zerstörten Blumenzwiebeln oder Nutzpflanzen wie Sellerie oder Möhren kann erkannt werden, dass sich eine Wühlmaus im eigenen Garten niedergelassen hat. Sofort nach Erkennen sollte die Wühlmaus vertrieben werden, damit sie sich nicht zu einer Plage entwickelt, die am Ende den ganzen Garten zerstört.
WühlmausWühlmäuse sind Schädlinge für den Garten, da sie die Wurzeln von Blumen und Gemüse fressen sowie die Baumrinden anknabbern und so viel Schaden anrichten können. Im Gegensatz zum Maulwurf stehen sie auch nicht unter Artenschutz und es kann neben vielen anderen Mitteln und Fallen auch mit Gift gegen Wühlmäuse vorgegangen werden.
weiße FliegenDie Weiße Fliege, die zur Familie der Läuse gehört, ist ursprünglich in den tropischen Gebieten der Erde beheimatet. Daher fühlt sie sich in den hiesigen Breitengraden gerade in den Gewächshäusern der Hobbygärtner sehr wohl. Im Gegensatz zu ihren Verwandten hat sie Flügel und kann sich so schnell verbreiten.
SchneckenSchnecken leben in nahezu jedem Garten. Nach einem milden Winter und bei feuchter Witterung treten sie häufig in Massen auf und verursachen zum Teil große Schäden an Gemüse, Erdbeeren und auch Zierpflanzen. Was Sie gegen eine Schneckenplage tun können, erfahren Sie hier.
LilienhähnchenLilien im Garten sind wunderschön anzusehen. Es gibt die tollsten Arten und Sorten, alle haben irgendwie etwas Besonderes. Lilienliebhaber können bei der Menge an Angeboten aus den Vollen schöpfen und sich über die Blumenpracht freuen. Lilien sind eigentlich recht robust. Es gibt wenige Krankheiten und Schädlinge, welche Schaden anrichten können. Das Lilienhähnchen kann einem allerdings die Pracht verderben.
TrauermückeBesiedeln kleine, schwarze Insekten die Blumenerde, droht einer Pflanze erheblicher Schaden. Es sind weniger die Fliegen selbst, als vielmehr deren Larven, die an den zarten Wurzeln knabbern. Zumeist haben geplagte Hobbygärtner es dabei mit Trauermücken und eher selten mit Fruchtfliegen zu tun. Erkunden Sie hier wirksame Mittel gegen die kleinen Biester.
WühlmausAngeknabberte Tulpenzwiebeln, kümmerliche Möhren, kahle Beerensträucher, verschandelter Rasen - die Schermaus verursacht beträchtliche Zerstörungen im Garten. Fatalerweise wird der Schaden zumeist erst entdeckt, wenn die Pflanzen nicht mehr zu retten sind. Dennoch stehen Hobbygärtner dem Schädling nicht hilflos gegenüber. Wie Sie die Schermaus im Garten erfolgreich bekämpfen, erfahren Sie hier.
Fliegen in BlumenerdeWenn man den Eindruck hat, dass die Blumenerde im Pflanzgefäß lebt und sich bewegt, handelt es sich dabei meist um Trauermücken, auch als Pilzmücken bezeichnet. Auch wenn sie auf den ersten Blick aussehen wie kleine Fliegen, es sind keine. Vor allem im Winter treten die kleinen Plagegeister auf, kommen aber auch das restliche Jahr über immer mal wieder vor. Die kleinen Mücken selber sind ungefährlich, bloß reichlich lästig, wenn sie überall umherschwirren. Der eigentliche Schädling ist die Larve, die in der Erde lebt. Sie ernährt sich überwiegend von zerfallenen Pflanzenresten wie abgestorbenen Wurzeln, kann aber auch Keimlinge oder die Stängelbasis schädigen.
Treten kleine Fliegen in der Wohnung auf, heißt es schnell zu handeln, denn, egal um welche Art es sich handelt, sie vermehren sich in der Regel sehr schnell und werden häufig zu einer regelrechten Plage. Meist handelt es sich um Obstfliegen, auch Frucht- oder Essigfliegen genannt oder Trauermücken.
Made in KirscheImmer häufiger finden Hobbygärtner aber auch Ertragsbauern Maden in ihren Süßkirschen. Das ist ekelig und verleidet Kirschliebhabern den Genuss der leckeren Früchte. Die Maden sind der Nachwuchs der Kirschfruchtfliege, dem bedeutendsten Schädling im Süßkirschenanbau. Die Fliegen selbst sind etwa 3 bis 5 mm lang. Charakteristisch ist ihr schwarzer Körper mit gelben Punkten am Kopf und im Brustbereich. Auf dem Rücken befindet sich ein gelbes Schildchen. Unter dem Mikroskop gut zu erkennen sind die großen grünen Augen. Die Larven werden 4 bis 6 mm lang und haben einen weißlichen Körper. Sie entwickeln sich in den Früchten der Sauerkirsche, Heckenkirsche, Gewöhnlichen Traubenkirsche, in Schneebeeren und eben am liebsten in Süßkirschen.
BrennesselsudEs muss nicht immer gleich die chemische Keule gegen Schädlinge und Unkraut eingesetzt werden. Auch eine Reihe von biologischen Bekämpfungsmitteln haben eine gute Wirkung gegen Blattläuse an Zierpflanzen und Unkraut im Garten. Zu den guten alten Hausmitteln gehört Brennnesselsud, der einfach selber hergestellt werden kann.
SchneckeIm Grunde sind es ja immer die Gleichen, die über sorgsam gehegten Pflanzen im Haus und Garten herfallen. Oft liegt die erste und wichtigste Maßnahme darin, diese häufig auftretenden Pflanzenschädlinge rechtzeitig zu erkennen. Der zweite Schritt besteht dann darin, diese Tierchen zu bestimmen, um sie möglichst effektiv wieder loszuwerden.  
BrennesseljaucheBrennnesseln sind ein altes Hausmittel in vieler Hinsicht. Nicht nur für den Menschen, sondern auch für Pflanzen. In Form von Brennnesseljauche und Brennnesselbrühe kann die bekannte Pflanze Verwendung finden. Lesen Sie mehr darüber, wie Sie Brennnesseljauche und Brühe gegen Läuse ansetzen und anwenden können.
RasenGrasmilben, Erntemilben oder Herbstgrasmilben - die Parasiten haben viele Namen und sind dennoch kaum bekannt. Dabei hinterlassen sie sehr unangenehme Spuren, die gerade bei empfindlichen Menschen und Hunden lange Zeit sicht- und spürbar sind. Mit den richtigen Maßnahmen und Mitteln gegen Grasmilben beim Menschen und beim Hund lässt sich aber vorbeugen.
BlattläuseSeit 2011 ist es wissenschaftlich bewiesen: Chemie gegen Blattläuse bringt keine Vorteile für den Garten, da zugleich deren Freßfeinde vernichtet werden. Umsichtige Hobbygärtner setzen folglich auf natürliche Mittel gegen die Schädlinge. Wir haben erfahrenen Experten über die Schulter geschaut und 8 wirksame Hausmittel entdeckt.
Blattläuse an RosenDie anmutigen Rosen, die es in vielen Sorten und Arten gibt, sind aus den hiesigen Gärten meist gar nicht mehr wegzudenken. Doch gerade die wunderschönen Pflanzen sind sehr anfällig für Blattläuse. Diese müssen wirksam bekämpft werden, da bei einem Befall die Blüte und die Blätter Schaden nehmen.
SteinkrautSehr klein, meistens schwarz und mit ausgeprägten Hinterbeinen für große Sprünge: Der Erdfloh. Erdflöhe sind häufig vorkommende Schädlinge. Besonders milde Herbst- und Wintertemperaturen lassen die Population rasant anwachsen. Für Hobbygärtner gibt es gegen den Rapserdfloh, die häufigste Unterart des Erdflohs, erfolgreiche Mittel zur Bekämpfung.
Käfer verbotenMit Beginn des Frühlings verbreiten Rapsglanzkäfer im Garten Angst und Schrecken. Die winzigen, metallisch glänzenden Schädlinge haben die Knospen und Blüten wichtiger Kreuzblütler-Kulturpflanzen im Visier und beschränken sich längst nicht auf die Vernichtung von Raps. Wie Sie die schwarz-blau schimmernden Käfer und ihre Larven im Garten biologisch bekämpfen, lesen Sie hier.
RüsselkäferDer Apfelblütenstecher befällt vor allem Apfelbäume und kann bei diesen schon während der Blüte große Schäden anrichten. Die Parasiten bevorzugen Obstanlagen in Waldnähe, da die Käfer dort überwintern. Bei der rechtzeitigen Ergreifung von geeigneten Gegenmaßnahmen, lässt sich ein Befall nachhaltig eindämmen oder sogar im Vorfeld verhindern.
ApfelbaumDie Larven der Apfelsägewespe sind lästige Schädlinge und können die heimische Apfelernte stark dezimieren. Diese nur einige Millimeter langen Parasiten ernähren sich nur von Äpfeln, die Früchte sind im Anschluss ungenießbar und werden vom Baum abgestoßen. Jedoch gibt es einige nützliche Tipps und Tricks, um den Schädling erfolgreich zu bekämpfen.
ÄpfelDie Blutlaus ist ein weitverbreiteter Schädling, der gern Apfelbäume befällt, sich jedoch zunehmend auch über Quitten, Birnen und Cotoneaster hermacht. Erkennungsmerkmal ist die weißfädige Wachsausscheidung, die ihre Brutkolonien überzieht. Es ist gar nicht so einfach, diese Plagegeister einzudämmen. Wir zeigen Ihnen verschiedene wirksame Methoden auf, die gegen die Blutläuse helfen.
SchädlingsbefallViele verschiedene Sorten von Blattwanzen sind den Botanikern bekannt, doch nur wenige schädigen die Pflanzen. Doch da diese mittels eines Saugers den Pflanzen im Garten ihren Pflanzensaft aussaugen und somit die gesamte Blume oder der Strauch gefährdet wird, muss gegen die unliebsamen Schädlinge vorgegangen werden. Zudem gibt es Sorten, die bei Berührung einen unerträglichen Geruch verbreiten.
DickmaulrüsslerDickmaulrüssler gehören zu den hartnäckigsten Schädlingen im Garten. Während die nachtaktiven Käfer kleine, halbrunde Buchten in die Blätter von einer ganzen Reihe von Zierpflanzen fressen, schädigen ihre Larven gleichzeitig die Wurzeln so sehr, dass die Pflanzen absterben. Mit ein wenig Fachkenntnis lässt sich der Befall jedoch gut in Grenzen halten.
HaselnussbaumHat sich der Haselnussbohrer erst einmal rund um die Haselbüsche angesiedelt, ist eine Beseitigung des parasitären Käfers schwierig. Zwar nimmt die Hasel selbst keinen Schaden, die Ernte wird aber immens reduziert und das von Jahr zu Jahr mehr. Wichtig ist es also, den Haselnussbohrer und seine Larven frühzeitig zu bekämpfen.
KartoffelpflanzeBei feucht-warmer Witterung geht es los im Kartoffelbeet. Auf dem Laub bilden sich grau-grüne Flecken, die sich braun färben und auf die Knollen übergreifen. Verantwortlich für das Desaster ist die Kraut- und Knollenfäule. Alle relevanten Informationen rund um die gefürchtete Pilzinfektion Phytophthora infestans haben wir hier für Sie zusammengestellt.
EngerlingDer Junikäfer ist der kleine Bruder des Maikäfers und kann genauso wie dieser in den Sommermonaten zu einer echten Plage werden, da sich die Käfer sehr rasch vermehren. Speziell die Käferlarven, die Engerlinge, können großen Schaden im Garten anrichten, deshalb sollten beide Käfer bei einem Befall zeitnah bekämpft werden.
RüsselkäferRüsselkäfer, auch unter dem lat. Namen Curculionidae bekannt, werden in über 60.000 Arten unterteilt, von denen in Deutschland etwa 1.000 Arten beheimatet sind. Da sich alle Arten dieser Käfer von Pflanzen ernähren, sind sie im Wald, aber auch in den heimischen Gärten Schädlinge. Gerade Graurüssler, der große braune Rüssler sowie der Dickmaulrüssler sind in Haus und Garten ungern gesehen.
Hübsch auffällig sind die Feuerkäfer (Pyrochroidae), auch Kardinäle genannt. Sie gehören natürlich zur Familie der Käfer und sind in Europa mit acht Arten präsent. Nur drei Arten fühlen sich in unserm Klima wohl. Oft stellen sich interessierte Beobachter die Frage, ist das ein Feuerkäfer, eine Feuerwanze und sind sie eventuell schädlich?

Gesundes Kieferngrün - leider gibt es viele kleine Schädlinge, die es gefährdenWenn sich Tierchen an Ihren Kiefern tummeln, stellt sich immer die Frage, ob es sich um Schädlinge handelt. Und dann, ob es sich um Schädlinge handelt, die man bekämpfen muss, oder ob es sich um normale Naturerscheinungen handelt, die einfach geduldet werden können.