Pflanzenschädlinge

weiße FliegenDie Weiße Fliege, die zur Familie der Läuse gehört, ist ursprünglich in den tropischen Gebieten der Erde beheimatet. Daher fühlt sie sich in den hiesigen Breitengraden gerade in den Gewächshäusern der Hobbygärtner sehr wohl. Im Gegensatz zu ihren Verwandten hat sie Flügel und kann sich so schnell verbreiten.
SchneckenEine Vielzahl von Schädlingen hat es auf unsere Garten- und Zimmerpflanzen abgesehen. Manch ein Pflanzenfreund oder Hobbygärtner führt einen schier aussichtslosen Kampf gegen die Plagegeister, um die lieb gewonnene Pflanze zu retten. In der Regel sind es immer wieder dieselben Schädlinge, die im Haus und Garten auftreten.
WühlmausAn einem Erdhaufen mit einem seitlich versetzten Ausgang sowie an zerstörten Blumenzwiebeln oder Nutzpflanzen wie Sellerie oder Möhren kann erkannt werden, dass sich eine Wühlmaus im eigenen Garten niedergelassen hat. Sofort nach Erkennen sollte die Wühlmaus vertrieben werden, damit sie sich nicht zu einer Plage entwickelt, die am Ende den ganzen Garten zerstört.
SchneckenSchnecken leben in nahezu jedem Garten. Nach einem milden Winter und bei feuchter Witterung treten sie häufig in Massen auf und verursachen zum Teil große Schäden an Gemüse, Erdbeeren und auch Zierpflanzen. Was Sie gegen eine Schneckenplage tun können, erfahren Sie hier.
Auch wenn Schädlingsfrei frei verkäuflich ist, als Wunderwaffe gegen Schädlinge gepriesen wird und die Anwendung vergleichsweise einfach ist, sollte die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln doch immer mit dem nötigen Maß an Verantwortungsbewusstsein verwendet werden. Im Haus- und Kleingarten sollte die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln wie Schädlingsfrei die Ausnahme sein.
Fliegen in BlumenerdeWenn man den Eindruck hat, dass die Blumenerde im Pflanzgefäß lebt und sich bewegt, handelt es sich dabei meist um Trauermücken, auch als Pilzmücken bezeichnet. Auch wenn sie auf den ersten Blick aussehen wie kleine Fliegen, es sind keine. Vor allem im Winter treten die kleinen Plagegeister auf, kommen aber auch das restliche Jahr über immer mal wieder vor. Die kleinen Mücken selber sind ungefährlich, bloß reichlich lästig, wenn sie überall umherschwirren. Der eigentliche Schädling ist die Larve, die in der Erde lebt. Sie ernährt sich überwiegend von zerfallenen Pflanzenresten wie abgestorbenen Wurzeln, kann aber auch Keimlinge oder die Stängelbasis schädigen.
TrauermückeBesiedeln kleine, schwarze Insekten die Blumenerde, droht einer Pflanze erheblicher Schaden. Es sind weniger die Fliegen selbst, als vielmehr deren Larven, die an den zarten Wurzeln knabbern. Zumeist haben geplagte Hobbygärtner es dabei mit Trauermücken und eher selten mit Fruchtfliegen zu tun. Erkunden Sie hier wirksame Mittel gegen die kleinen Biester.
LilienhähnchenLilien im Garten sind wunderschön anzusehen. Es gibt die tollsten Arten und Sorten, alle haben irgendwie etwas Besonderes. Lilienliebhaber können bei der Menge an Angeboten aus den Vollen schöpfen und sich über die Blumenpracht freuen. Lilien sind eigentlich recht robust. Es gibt wenige Krankheiten und Schädlinge, welche Schaden anrichten können. Das Lilienhähnchen kann einem allerdings die Pracht verderben.
WühlmausAngeknabberte Tulpenzwiebeln, kümmerliche Möhren, kahle Beerensträucher, verschandelter Rasen - die Schermaus verursacht beträchtliche Zerstörungen im Garten. Fatalerweise wird der Schaden zumeist erst entdeckt, wenn die Pflanzen nicht mehr zu retten sind. Dennoch stehen Hobbygärtner dem Schädling nicht hilflos gegenüber. Wie Sie die Schermaus im Garten erfolgreich bekämpfen, erfahren Sie hier.
Made in KirscheImmer häufiger finden Hobbygärtner aber auch Ertragsbauern Maden in ihren Süßkirschen. Das ist ekelig und verleidet Kirschliebhabern den Genuss der leckeren Früchte. Die Maden sind der Nachwuchs der Kirschfruchtfliege, dem bedeutendsten Schädling im Süßkirschenanbau. Die Fliegen selbst sind etwa 3 bis 5 mm lang. Charakteristisch ist ihr schwarzer Körper mit gelben Punkten am Kopf und im Brustbereich. Auf dem Rücken befindet sich ein gelbes Schildchen. Unter dem Mikroskop gut zu erkennen sind die großen grünen Augen. Die Larven werden 4 bis 6 mm lang und haben einen weißlichen Körper. Sie entwickeln sich in den Früchten der Sauerkirsche, Heckenkirsche, Gewöhnlichen Traubenkirsche, in Schneebeeren und eben am liebsten in Süßkirschen.
DickmaulrüsslerDickmaulrüssler gehören zu den hartnäckigsten Schädlingen im Garten. Während die nachtaktiven Käfer kleine, halbrunde Buchten in die Blätter von einer ganzen Reihe von Zierpflanzen fressen, schädigen ihre Larven gleichzeitig die Wurzeln so sehr, dass die Pflanzen absterben. Mit ein wenig Fachkenntnis lässt sich der Befall jedoch gut in Grenzen halten.
BrennesselsudEs muss nicht immer gleich die chemische Keule gegen Schädlinge und Unkraut eingesetzt werden. Auch eine Reihe von biologischen Bekämpfungsmitteln haben eine gute Wirkung gegen Blattläuse an Zierpflanzen und Unkraut im Garten. Zu den guten alten Hausmitteln gehört Brennnesselsud, der einfach selber hergestellt werden kann.
RasenGrasmilben, Erntemilben oder Herbstgrasmilben - die Parasiten haben viele Namen und sind dennoch kaum bekannt. Dabei hinterlassen sie sehr unangenehme Spuren, die gerade bei empfindlichen Menschen und Hunden lange Zeit sicht- und spürbar sind. Mit den richtigen Maßnahmen und Mitteln gegen Grasmilben beim Menschen und beim Hund lässt sich aber vorbeugen.
BrennesseljaucheBrennnesseln sind ein altes Hausmittel in vieler Hinsicht. Nicht nur für den Menschen, sondern auch für Pflanzen. In Form von Brennnesseljauche und Brennnesselbrühe kann die bekannte Pflanze Verwendung finden. Lesen Sie mehr darüber, wie Sie Brennnesseljauche und Brühe gegen Läuse ansetzen und anwenden können.
SteinkrautSehr klein, meistens schwarz und mit ausgeprägten Hinterbeinen für große Sprünge: Der Erdfloh. Erdflöhe sind häufig vorkommende Schädlinge. Besonders milde Herbst- und Wintertemperaturen lassen die Population rasant anwachsen. Für Hobbygärtner gibt es gegen den Rapserdfloh, die häufigste Unterart des Erdflohs, erfolgreiche Mittel zur Bekämpfung.
HaselnussbaumHat sich der Haselnussbohrer erst einmal rund um die Haselbüsche angesiedelt, ist eine Beseitigung des parasitären Käfers schwierig. Zwar nimmt die Hasel selbst keinen Schaden, die Ernte wird aber immens reduziert und das von Jahr zu Jahr mehr. Wichtig ist es also, den Haselnussbohrer und seine Larven frühzeitig zu bekämpfen.
ÄpfelDie Blutlaus ist ein weitverbreiteter Schädling, der gern Apfelbäume befällt, sich jedoch zunehmend auch über Quitten, Birnen und Cotoneaster hermacht. Erkennungsmerkmal ist die weißfädige Wachsausscheidung, die ihre Brutkolonien überzieht. Es ist gar nicht so einfach, diese Plagegeister einzudämmen. Wir zeigen Ihnen verschiedene wirksame Methoden auf, die gegen die Blutläuse helfen.
ApfelbaumDie Larven der Apfelsägewespe sind lästige Schädlinge und können die heimische Apfelernte stark dezimieren. Diese nur einige Millimeter langen Parasiten ernähren sich nur von Äpfeln, die Früchte sind im Anschluss ungenießbar und werden vom Baum abgestoßen. Jedoch gibt es einige nützliche Tipps und Tricks, um den Schädling erfolgreich zu bekämpfen.
RüsselkäferDer Apfelblütenstecher befällt vor allem Apfelbäume und kann bei diesen schon während der Blüte große Schäden anrichten. Die Parasiten bevorzugen Obstanlagen in Waldnähe, da die Käfer dort überwintern. Bei der rechtzeitigen Ergreifung von geeigneten Gegenmaßnahmen, lässt sich ein Befall nachhaltig eindämmen oder sogar im Vorfeld verhindern.
RüsselkäferRüsselkäfer, auch unter dem lat. Namen Curculionidae bekannt, werden in über 60.000 Arten unterteilt, von denen in Deutschland etwa 1.000 Arten beheimatet sind. Da sich alle Arten dieser Käfer von Pflanzen ernähren, sind sie im Wald, aber auch in den heimischen Gärten Schädlinge. Gerade Graurüssler, der große braune Rüssler sowie der Dickmaulrüssler sind in Haus und Garten ungern gesehen.