Maschendrahtzaun - Preise, aufstellen, bauen, Montage

Maschendrahtzaun - Preise, aufstellen, bauen, Montage

Der Maschendrahtzaun zählt nach wie vor zu den beliebtesten Zaunarten. Er vereint viele Vorteile in sich: Er ist korrosionsbeständig, preiswert, lässt sich leicht montieren und fügt sich hervorragend in jeden Garten ein.

Pflegeaufwand erfordert ein Maschendrahtzaun überhaupt nicht. Außerdem kann er gut als Rankhilfe dienen und mit Heckenpflanzen oder Efeu verschönert werden.

Wo kann man einen Maschendrahtzaun kaufen und was kostet er?

Maschendraht gibt es in jedem Baumarkt. Üblicherweise wird er als Meterware

aufgerollt verkauft. Das macht ihn leicht transportierbar. Maschendraht gibt es in den Farben grün und schwarz oder grau, wenn er verzinkt ist. Alle Varianten sind witterungsbeständig.

Untrennbar zum Maschendrahtzaun gehören Zaunpfosten und entsprechende Anbringungen. Diese erwirbt man beim Kauf des Zaunes am besten gleich mit. So kann man die Farben aufeinander abstimmen und auch die benötigte Anzahl an Pfosten in Erfahrung bringen.

Komplette Zaunsets bieten alles, was man zum Bau eines Maschendrahtzaunes benötigt und sind zudem häufig preiswerter gegenüber dem Einzelkauf der Komponenten.

Ein Zaunset kostet ab etwa 150 Euro aufwärts. Der Inhalt besteht aus dem Maschendrahtzaun, der zumeist 25 Meter lang ist und in unterschiedlichen Höhen angeboten wird, Zaunpfosten - das können Rundpfosten oder T-Pfosten sein - und die benötigen Hilfsmittel wie Drahtspanner, Binde- und Spanndraht und Streben.

Entscheidet man sich für ein Qualitätsprodukt, erhält man
außerdem eine umfangreiche Aufbauanleitung dazu, in der Schritt für Schritt das Aufstellen des Maschendrahtzaunes erläutert wird.

Möchte man den Maschendrahtzaun und das Zubehör einzeln erwerben, kommen für den Maschendraht ab ungefähr 15 Euro für 15 Meter, Streben ab ca. 5 Euro/Stück und die Pfosten ab etwa 7 Euro/Stück zusammen. Die diversen Kleinteile variieren im Preis, je nachdem, wo man diese erwirbt und was und in welchen Mengen man sie benötigt.

Das Aufstellen des Maschendrahtzaunes

Bevor man mit der eigentlichen Montage des Maschendrahtzaunes beginnt, sollte man den Verlauf des Zaunes mit Hilfe einer Schnur kennzeichnen. Das sollte im Vorfeld auf alle Fälle erfolgen, da man durch dieses Vorgehen die Länge des Zaunes ermittelt und erkennt, wo Zaunpfosten gesetzt werden müssen.

Die Aufstellung der Zaunpfosten ist der erste Schritt beim Aufstellen des Maschendrahtzaunes. Zuerst werden Fundamentlöcher (Tiefe etwa 50 Zentimeter, Größe ungefähr 30 x 30 Zentimeter) ausgehoben.

Als Regel gilt, dass die Zaunpfosten 5 bis 10 Zentimeter höher als der Maschendraht aus der Erde herausschauen sollen. Nach dem Ausheben wird Beton in die Löcher des Anfangs- und des Endpfostens gegossen und die entsprechenden Pfosten eingesetzt. Nun werden Streben in die vorgesehene Zaunrichtung an diesen beiden Pfosten montiert. Die Streben werden gleichfalls einbetoniert.

Der Pfosten am Anfang und der am Ende werden nunmehr mit einer Schnur verbunden. An dieser Schnur entlang werden jetzt die restlichen Pfosten in einem Abstand von etwa 2,5 Meter gesetzt. Weitere Streben sind bei längeren Zäunen etwa alle 30 bis 35 Meter notwendig.

Nach dem Abtrocknen des Betons wird mit der Montage des Drahtes begonnen. Dazu werden die Drahtspanner jeweils oben, in der Mitte und unten an einem Eckpfosten angebracht. Mit dem Spanndraht beginnt man danach am anderen Eckpfosten

und zieht diesen bis zu den Drahtspannern.

Nach dem Spannen des Spanndrahtes mit Hilfe eines Schraubenschlüssels wird der Maschendraht abgerollt und in die ersten Maschen ein Geflechtspannstab gesteckt. Am Ende des Maschendrahtes wird weiterhin ein Geflechtspannstab angebracht.

Mit Bindedraht wird der Geflechtspannstab am Endpfosten befestigt. Das Gleiche erfolgt am entgegen gesetzten Pfosten. Zu guter Letzt wird in regelmäßigen Abständen Spanndraht angebracht und schon ist der Maschendrahtzaun vollendet.