Mittel gegen Rotalgen, bekämpfen
Gartenteich - Algen im Teich & Gartenteich

Rotalgen

Die verschiedenen Arten der Rotalgen haben ihren Lebensraum im Süß- und im Salzwasser. Im Aquarium findet man vornehmlich zwei Arten der Rotalgen, nämlich die Bartalgen und die Pinselalgen. Im Meerwasseraquarium dagegen tummelt sich eine große Anzahl von verschiedenen Rotalgenarten.

Der Unterschied des Auftretens der Rotalgen im Süßwasseraquarium zum Auftreten im Salzwasseraquarium ist der, dass sie im Salzwasseraquarium oft erwünscht sind, weil sie dort in den verschiedensten Rottönen vorkommen und so einen schönen Effekt hervorrufen.

Die Arten, die man allerdings im Süßwasseraquarium vorfindet, zeigen sich eher grau bis schwarz und somit kann von einem schönen Effekt keine Rede sein. ...
Die Zugehörigkeit der Pinsel- und Bartalgen zu den Rotalgen kann man nur mit Hilfe von Alkohol erkennen. Legt man diese dort hinein, dann kommt ihre leuchtend rote Färbung zum Vorschein.

Leider gehören aber gerade die Pinsel- und Bartalgen zu den häufigsten und dazu noch hartnäckigsten Algen, die im Aquarium vorkommen. Welche Faktoren zusammen wirken müssen, damit sich die Rotalgen im Süßwasseraquarium entwickeln können, ist bis heute nicht geklärt.

Bartalgen trifft man oft in noch sehr neuen Aquarien an. Sie sind aber auch in älteren zu finden. Die Pinselalge aber befällt fast ausschließlich gut eingefahrene Aquarien und dort insbesondere alle Pflanzen einschließlich der Wurzeln, die Dekoration und den Kies.

Die einzige Erkenntnis, die man bisher mit Sicherheit erlangen konnte, ist die, dass die Rotalgen sich in stark gefilterten Aquarien am wohlsten fühlen. Wenn dazu noch schlechter Pflanzenwuchs kommt, werden die Rotalgen häufig und regelmäßig zu einer richtigen Plage.

Wie jede Art von Algenbefall verhindert man die Rotalgen durch häufigeres Wasserwechseln. Um ein Überangebot an Nährstoffen entgegenzuwirken, kann man schnell wachsende Pflanzen einsetzen. Wichtig ist aber auch, dass nicht zu viele Fische im Aquarium leben, denn diese produzieren durch ihre Ausscheidungen ebenfalls viele Nährstoffe, die bei Algen beliebt sind.

In diesem Zusammenhang ist dann darauf zu achten, dass nicht zu viel Futter angeboten wird, welches die Fische mangels Hunger nicht aufnehmen. Da die Bart- und Pinselalgen stark gefiltertes Wasser bevorzugen, sollte man die Filterleistung herunterfahren.

Durch die Unterstützung des Pflanzenwachstums wird ebenfalls viel zur Vermeidung von Rotalgen unternommen. Gesunde Pflanzen benötigen die Nährstoffe, die auch die Algen benötigen. So entsteht eine Nahrungskonkurrenz, bei der die Algen bei richtiger Pflege des Aquariums den kürzeren ziehen werden.
 

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