Special: Tomaten, Pflanzen, Pflegen, Rezepte

TomatenpflanzeTomaten gehören zu der Deutschen liebsten Gemüsesorten.  Jeder isst ungefähr 7 Kilogramm frische Tomaten im Jahr. Sie sind sehr gesund. Zwar bestehen sie zu einem großen Teil aus Wasser, aber der Rest aus viel Geschmack, den Vitaminen A, B1, B2, C, E und Niacin, sekundären Pflanzenstoffen, Mineralstoffen wie Kalium und Spurenelementen. Dem roten Farbstoff Lycopin sagt man nach, dass er die Abwehr stärkt. Er wirkt antioxidativ und soll das Risiko bestimmter Krebserkrankungen senken.

Das Gute an den Tomaten ist, dass man sie im Garten oder sogar auf dem Balkon relativ leicht selbst anbauen kann. Man zieht sie selbst aus Samen oder kauft Jungpflanzen und hegt und pflegt diese dann.

Bei den Sorten hat man die Qual der Wahl. Aus über 400 Sorten kann man auswählen. Dabei sind wirklich seltene Sorten. Tomaten müssen weder rund noch rot sein. Es gibt sie in vielen verschiedenen Formen und auch unterschiedlichen Farben. Auch die Eigenschaften und der Geschmack sind nicht gleich. Man sollte sich in Ruhe informieren und erst dann für eine oder mehrere Sorten entscheiden. Empfehlenswert sind resistente Sorten gegen einige Krankheiten, die viele Tomatenpflanzen befallen. Beliebt sind auch so genannte Alte Sorten. Sie haben einen sehr guten Geschmack und sind meist sehr robust.

Wir wollen Sie auf den folgenden Seiten über Tomaten und ihren Anbau informieren, angefangen bei der richtigen  Sortenwahl, den Anbaubedingungen, der Pflege, den Sorten und der Verarbeitung und vieles mehr. Die Tomate ist ein so vielseitiges Gemüse, man kann mehr daraus  machen als Ketchup und Tomatensalat. Wir zeigen Ihnen, warum sie so gesund ist und was man alles mit ihr machen kann. Wir helfen Pflegefehler zu vermeiden und verraten Ihnen, wie sie zu einer guten Ernte kommen.

Kein schöner Anblick: faulende Tomatenpflanzen
Tomaten sind recht anfällig für Krankheiten und werden daher meist in einem Gewächshaus angebaut. Doch auch dort sind sie nicht umfassend geschützt. Hobbygärtner sollten wissen, welche Pflanzen- und Wurzelkrankheiten auftreten können.

Unter einer Abdeckung entwickeln sich Tomaten am besten
Wenn Sie Tomaten im Freiland kultivieren, sollten Sie in feuchten Sommern vor der Kraut- und Braunfäule auf der Hut sein. Diese Krankheit wird durch einen Pilz verursacht, der sich auf nassen Blättern ausbreitet.

Strauchtomaten ranken
Damit Tomatenpflanzen gegen Wind und Wetter bestehen und nicht bei Sturm umknicken, benötigen sie eine Stütze, an die sie festgebunden werden müssen. Hier kommt der Spiralstab als Rankhilfe ins Spiel.

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Tomaten essen alle gerne, nicht nur Kinder mit ihrer Vorliebe für Tomatensauce und Ketchup. Wenn Sie die Gemüsepflanzen im eigenen Garten ernten möchten, ist der erste Schritt dahin die Aussaat der Tomatensamen.

Tomatensamen
Sind Sie auch im Tomatenfieber? Der Geschmack selbst angebauter Tomaten macht den besonderen Reiz aus, die Gemüsepflanze zu kultivieren. Alles beginnt mit dem Samen und seiner Aussaat. Umso besser, wenn man Fehlerquellen kennt und sie umgeht.


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Die Baumtomate oder Tamarillo gehört zwar wie die Tomate zu den Nachtschattengewächsen, ist aber nur entfernt mit ihr verwandt. Ihre Heimat liegt in tropischen Gefilden. Daraus ergeben sich Unterschiede in der Pflege, über die wir genau informieren.

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Wer sich die Mühe macht, im eigenen Garten Tomaten anzupflanzen, wählt am liebsten Sorten, die der Ware im Supermarkt geschmacklich überlegen sind. Dazu gehören auch die Kirschtomaten. Was ist bei ihrer Pflege zu beachten?

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Regionale Bezeichnungen für Gemüsepflanzen sind nicht selten. Tomaten werden in Österreich als Paradeiser bezeichnet, die Kurzform für Paradiesapfel. Andere Namen für das bekannte Gemüse sind 'Goldapfel' oder 'Liebesapfel'.