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Symptome des Zeckenstichs |
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Gesundheit - Wissen für Hobbygärtner -
Zecken - Impfung, Zeckenbiss und Entfernung
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Symptome des ZeckenstichsDie Zecke sticht in ihre Opfer; doch anders als bei anderen Stechinsekten merkt man weder den Zeckenstich noch das Saugen der Zecke. Anders als beispielsweise bei Mücken stellt sich keine juckende Schwellung ein, es gibt auch keine allergischen Reaktionen wie zum Beispiel bei Bienen- oder Wespenstichen. Zecken bohren sich ungemerkt in dünne Hautstellen (Kniekehle, Kopf, Hals oder Arme). Aufgrund ihrer Größe und dem Gewicht spüren Menschen auch nicht, dass sie sich auf der Haut bewegt, um an eine geeignete Stelle zu kommen.
Bei einem Zeckenstich wird man unter
Umständen erst viel später merken, dass man gestochen wurde. Meistens beim Duschen oder Kämmen am Abend oder nächsten Morgen. Dies hat vor allem den Grund, dass der Speichel der Zecke über ein Betäubungsmittel verfügt, dass die Bisswunde betäubt. Auch das Tier selbst wird auffallen. Dieses Betäubungsmittel ist sehr wichtig, vor allem, da der Rüssel der Zecke um ein vielfaches größer und länger ist als der Rüssel anderer Stechinsekten. Um möglichst lange unbemerkt zu bleiben, benötigt die Zecke diesen Schutz.
Eine Zecke, die sich erst gerade in den Wirt gebissen hat, ist klein (ca. ¼ eines Streichholzkopfes), hat einen schwarzen Kopf und einen rötlich-braunen Hinterleib. Dieser schwillt an und wird leuchtend rot, sobald die Zecke sich mit Blut füllt. Trotz der geringen Größe benötigt eine Zecke sehr viel Blut – sie kann das bis zu 200-fache ihres eigenen Körpergewichts an Blut aufnehmen.
Die Tatsache, dass der Speichel die Bissstelle betäubt, trägt wesentlich zur Gefährlichkeit der Zecke bei. Der Speichel hat zudem die Aufgabe, die Blutgerinnung zu verhindern und die Bissstelle zu desinfizieren und eine Entzündung zu verhindern. Dies geschieht nicht etwa zu Gunsten des Wirts; je länger der Biss unbemerkt bleibt, umso länger kann die Zecke vom Wirt leben. Die Tatsache, dass man keine Schmerzen durch den Biss verspürt, die Zecke am Körper nicht spürt und auch keine Entzündung durch den Zeckenstich erhält, sichert der Zecke das Überleben.
Vor allem, wenn die Zecke Borreliose überträgt, wird man einen Zeckenstich relativ leicht erkennen können. Da die ersten Anzeichen einer Borreliose Rötungen sind, wird man diese um den Zeckenstich herum kurze Zeit später feststellen können. Doch nicht nur die Borreliose kann durch die Zecke übertragen werden, auch die FSME ist möglich. Hier wird man in den meisten Fällen anfangs grippeähnliche Symptome feststellen. Diese sind wirklich einer Sommergrippe so ähnlich, dass sie von den meisten Menschen zuerst nicht mit einem Zeckenstich in Verbindung gebracht werden. Zu den ersten Krankheitszeichen, die im Zusammenhang mit der FSME auftreten, gehören Kopfschmerz, Fieber, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Kopf- und Gliederschmerzen. Die Symptome der Borreliose können auch bei einer Schutzimpfung auftreten, da diese nur gegen die gefährlichere FSME durchgeführt werden kann.
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