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Pfeilwurz (Maranta leuconeura) - Pflege

Die Maranta leuconeura ist eine attraktive Schmuckpflanze aus Brasilien und gehört zur Familie der Marantengewächse, die 32 verschiedene Arten umfasst. Sie besitzt eine außergewöhnlich schöne Blattzeichnung in mehreren, verschiedenen Farbtönen. Die Pflege dieser Pflanze ist nicht ...



ganz einfach, da sie sehr empfindlich und anspruchsvoll ist.

Der Pfeilwurz benötigt aufgrund seiner subtropischen Herkunft eine hohe Luftfeuchtigkeit und gleichmäßige Wärme. Daher gedeiht er in unserer Region häufig in Gewächshäusern und Pflanzenvitrinen. Der Standort muss hell sein, unmittelbare Sonneneinstrahlung verträgt der Pfeilwurz aber nicht.

Das Gießen sollte möglichst mit mäßig temperiertem Regenwasser erfolgen. Ist kein Regenwasser vorhanden, kann das Leitungswasser enthärtet werden. Der Wurzelballen muss gleichmäßig feucht gehalten werden. Er darf weder austrocknen noch zu viel gegossen werden, da die Pflanze sehr empfindlich ist und dies nicht verträgt.

Im Sommer wird der Pfeilwurz alle zwei Wochen gedüngt, dafür eignet sich Spezialdünger für Grünpflanzen. Jungpflanzen und neu erworbene Pflanzen werden erstmalig nach acht Wochen gedüngt. Wird der Pfeilwurz Maranta leuconeura als Zimmerpflanze gezogen, sollten zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit Verdunstungsbehälter aufgestellt werden. Auch ein regelmäßiges Besprühen der Blätter ist wichtig.

Die Bodentemperatur beträgt im Idealfall zirka 20 Grad Celsius. Im Winter kann die Raumtemperatur ...



etwas geringer sein, jedoch nicht unter 14 Grad Celsius. Das Gießen wird während der Wintermonate etwas reduziert, dafür erhält der Pfeilwurz während dieser Zeit gerne einen helleren Standort.

Bildet sich die ausgeprägte Blattzeichnung zurück, ist das ein Zeichen dafür, dass der Pfeilwurz an einem zu dunklen Ort steht. Zugluft sollte generell immer vermieden werden, das verträgt der Maranta leuconeura gar nicht. Die Vermehrung ist durch Teilung des Wurzelballens und durch Kopfstecklinge möglich. Für eine Vermehrung durch Kopfstecklinge schneidet man einen Steckling mit vier Blättern ab und setzt ihn in einen kleinen Topf. Als Substrat für die Anzucht eignet sich ein Gemisch aus Torf und Sand. Wenn die Erde gleichmäßig feucht und warm gehalten wird, treiben die Wurzeln nach zirka vier bis sechs Wochen aus.



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