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Castano - Pflanze & Pflegeanleitung

Castano, richtig Castanospermum australe, ist besser unter dem Namen Australische Kastanie bekannt. Da die Pflanze zur Gattung Castanosperum zählt und zur Familie der Hülsenfrüchte, ist auch der Name Bohnenbaum verständlich.

kastanie_flDas Gehölz stammt, ...



wie der Name schon sagt, aus Australien. Bei uns im Pflanzenhandel werden meist Töpfe mit drei oder vier Pflanzen darin angeboten. Zu erkennen sind die Castano an der Bohne, aus welcher der Stamm herauswächst. Castanospermum australe wächst aufrecht und bildet einen Stamm mit einer Krone. Das Gewächs wird bis zu 1,80 m hoch. In seiner Heimat wird der Baum bis 35 Meter hoch. Auffallend sind seine traubigen Blütenstände. Die Blüten sind orange und gelb und bilden eine schmetterlingsblütenförmige Krone. Bei uns blühen die Pflanzen nur selten.Die Früchte der Castano sind essbar, auch die von Zimmerpflanzen

Standort

Die Australische Kastanie bevorzugt einen hellen, sonnigen Standort und kommt aber auch mit einem im Halbschatten recht gut zurecht. Wenn man ...



die Pflanze im Sommer nach draußen bringt, muss man sie erst langsam an die Sonneneinstrahlung gewöhnen. Knallige Mittagssonne sollte man besser vermeiden. Man kann die Pflanze auch ganzjährig im Zimmer lassen. Sie kommt damit gut zurecht. Man kann sie aber auch etwas kühler überwintern.

Pflanzsubstrat

Als Pflanzsubstrat eignet sich handelsübliche Blumenerde. Sie kann, um einen besseren Abfluss zu gewährleisten, mit Tongranulat, Perlite oder ähnlichem gemischt werden. Man kann auch Kakteenerde verwenden, die ist schon sehr durchlässig. Eine Drainage am Topfboden ist in jedem Fall empfehlenswert.

Gießen und Düngen

Vom Frühjahr an benötigt die Castano ordentlich Wasser. Ideal ist, sie durchdringend zu gießen, bis das gesamte Erdreich durchfeuchtet ist und Wasser unten aus dem Topf heraus läuft. Diese Reste müssen nach einigen Minuten entfernt werden, denn stehendes Wasser verträgt der Bohnenbaum nicht. Dann wird einige Tage nicht gegossen. Man wartet, bis die Erde gut abgetrocknet ist, bevor man erneut Wasser zuführt. Austrocknen darf der Wurzelballen allerdings nicht. Kommt das einmal vor, ist das nicht weiter schlimm, aber oft sollte es nicht passieren. Dann vertrocknen Blätter. Ab Herbst wird weniger gegossen. Zum Düngen eignen sich Stäbchen oder auch Flüssigdünger. Man verwendet sie allerdings nur in der halben Konzentration. Gedüngt wird von April bis September monatlich und im Herbst und Winter alle sechs bis acht Wochen. Die Australische Kastanie mag es, wenn sie ab und zu mit Wasser besprüht wird.

kastanie2_flÜberwintern

Die Castano kann im warmen Zimmer überwintern. Sie kann aber auch kühler stehen, zwischen 12 und 16 ˚C. Je kühler die Pflanze steht, desto weniger darf sie gegossen werden. Gedüngt wird alle sechs bis acht Wochen, aber nur schwach. Zugluft ist zu vermeiden.

Vermehrung

Die Australische Kastanie kann durch Aussaat und Stecklinge vermehrt werden. Die kastaniengroßen Samen, die man beim Samenhändler bekommt, werden ohne Vorbehandlung in Aussaaterde, gemischt mit Sand oder Perlite gelegt. Die Samen müssen etwa 1 Zentimeter mit dem Substrat bedeckt sein. Das Gefäß stellt man hell und warm, ca. 25 ˚C sind ideal. Man muss die Erde gleichmäßig leicht feucht halten. Die Samen keimen innerhalb von 3 bis 4 Wochen. Man muss frisches Saatgut verwenden.
 
Krankheiten und Schädlinge

Krankheiten sind selten. Zu viel Nässe führt zum Faulen der Wurzeln. Gelegentlich können Wollläuse auftreten.



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