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Küche renovieren: Tipps, Tricks und Ausstattung

Eine Küche zu renovieren bedeutet mehr als neue Fronten und frische Wandfarbe. Es geht um Funktion, Ergonomie, Stauraum und darum, wie der Raum wirklich genutzt wird: Kochen, Essen, Arbeiten, Familie, Gäste. Besonders praktisch (und oft unterschätzt) sind Eckbank-Gruppen: Sie schaffen Sitzplätze auf kleiner Fläche, wirken wohnlich und können Küche und Esszimmer optisch verbinden.

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Eckbank-Gruppen: Warum sie bei der Küchenrenovierung so sinnvoll sind

Eckbänke sind längst nicht nur „Landhaus“. Moderne Eckbank-Gruppen können minimalistisch, skandinavisch, industrial oder klassisch wirken – und lösen gleich mehrere typische Küchenprobleme:

  • Mehr Sitzplätze bei wenig Platz: Man nutzt Raumecken, die sonst oft ungenutzt bleiben.
  • Ruhigeres Gesamtbild: Statt vieler einzelner Stühle wirkt eine Bank optisch „aufgeräumter“.
  • Komfort und Alltagstauglichkeit: Man schafft einen Ort fürs Frühstück, für Homeoffice am Küchentisch oder für lange Abende.
  • Stauraum-Plus (je nach Modell): Truhenbänke oder Bankelemente mit Schubladen können zusätzlichen Platz bieten.

Eckbank-Gruppen für die Küche findet man unter anderem bei Ackermann – bei der Auswahl sollte man besonders auf Maße, Sitzkomfort und gewünschte Materialien achten.

Eckbank + Tisch + Stühle: die passende Kombination

Eine Eckbank funktioniert am besten als Gruppe aus Bank, Tisch und ergänzenden Stühlen. So bleibt man flexibel:

  • Bankseite: für Alltag und Familie, oft für mehrere Personen
  • Stuhlseite: für Gäste, schnelles Umstellen, bequemes Ein- und Aussteigen
  • Tischform:
    • Rechteckig: bietet viel Fläche und passt gut in längliche Räume
    • Quadratisch: wirkt kompakt und ruhig in kleineren Küchen
    • Rund/oval: hat weniger Kanten und ist angenehm bei Laufwegen, benötigt aber häufig mehr Freiraum

Maße und Ergonomie: worauf es ankommt

Bei einer Renovierung scheitert ein Sitzbereich häufig nicht am Stil, sondern an falschen Abständen. Deshalb plant man am besten konsequent:

  • Sitzhöhe: meist ca. 45–50 cm (abhängig von Polsterung und Tischhöhe)
  • Tischhöhe: typischerweise ca. 74–76 cm
  • Beinfreiheit: man prüft Tischgestell und Querstreben, damit es nicht eng wird
  • Abstand zur Küchenzeile/Laufweg: man plant so, dass Schubladen, Spüler oder Backofen nicht kollidieren
  • Einstieg an der Ecke: man berücksichtigt, dass der Eckplatz weniger flexibel ist und ergänzt bei Bedarf zusätzliche Stühle

Material- und Oberflächenwahl für Bänke und Tische

In der Küche ist Pflegeleichtigkeit entscheidend:

  • Polster: man wählt robuste, abwischbare Stoffe oder Kunstleder
  • Holz/Optik: Echtholz wirkt warm, braucht aber Pflege; Dekor ist oft pflegeleichter
  • Tischplatte: man achtet auf Kratz- und Hitzebeständigkeit (je nach Nutzung)
  • Farben: helle Töne vergrößern optisch, dunkle wirken edel – wichtig ist der Kontrast zu Boden und Fronten

Stil-Tipp: Eckbank als Brücke zwischen Küche und Esszimmer

Wenn Küche und Esszimmer ineinander übergehen, kann man mit einer Eckbank-Gruppe den Übergang elegant lösen. Der Bereich wirkt wohnlicher, ohne dass die Küchenfunktion verloren geht. Ein abgestimmter Tisch und passende Stühle schaffen ein stimmiges Gesamtbild.

Küchenrenovierung planen: sinnvoll vorgehen

Bevor man startet, trennt man zwei Ebenen:

  1. Funktion: Was soll besser werden? (Stauraum, Laufwege, Sitzplätze, Licht, Steckdosen, Arbeitsfläche)
  2. Optik: Welche Stimmung soll entstehen? (warm, modern, clean, gemütlich)

Kurze Bestandsaufnahme

  • Wo staut es sich beim Kochen?
  • Welche Schränke sind unpraktisch?
  • Reicht die Beleuchtung am Arbeitsplatz?
  • Braucht man wirklich mehr Fläche – oder bessere Organisation?
  • Passt der Essplatz in Größe und Anordnung (Tisch, Stühle, Eckbank)?

Worauf sollte bei der Auswahl von Küchen Möbeln geachtet werden?

Bei Küchenmöbeln zählt nicht nur das Design, sondern auch Alltagstauglichkeit und Haltbarkeit. Besonders wichtig sind:

Raum- und Bewegungslogik

  • Man stellt sicher, dass Türen, Auszüge und Geräte sich öffnen lassen, ohne Wege zu blockieren.
  • Man plant den Sitzbereich (Eckbank-Gruppe, Tisch, Stühle) so, dass er nicht zum Hindernis wird.

Materialqualität und Pflege

  • In der Küche achtet man auf Stoßfestigkeit, Feuchtigkeitsresistenz und Reinigungsfreundlichkeit.
  • Tisch- und Sitzflächen sollten zum Alltag passen (z. B. Kinder, Haustiere, häufiges Kochen).

Ergonomie

  • Arbeitshöhe, Griffhöhen, Auszugstiefe und Sitzhöhe sollten stimmig sein.
  • Eine Eckbank wirkt nur dann wirklich gut, wenn die Proportionen stimmen und der Sitzkomfort passt.

Stauraum-Konzept statt „mehr Schränke“

  • Auszüge und Innenorganisation sind häufig praktischer als tiefe, schwer zugängliche Schränke.
  • Bei Eckbänken kann integrierter Stauraum einen echten Mehrwert bieten.

Optische Ruhe

  • Man setzt besser auf wenige, wiederkehrende Materialien und Farben.
  • Elemente können wiederholt werden, etwa ein Holzton vom Tisch in Regalböden oder Details.

Ausstattung, die bei der Renovierung besonders viel bringt

Oft entsteht das beste Ergebnis durch einige gezielte Upgrades:

Beleuchtung

  • Arbeitslicht unter Oberschränken oder als Schienensystem
  • Grundlicht für eine gleichmäßige Ausleuchtung
  • Akzentlicht am Essplatz (über Tisch/Eckbank), damit Küche und Esszimmer wohnlicher wirken

Steckdosen und Alltagstechnik

  • Zusätzliche Steckdosen an sinnvollen Stellen sind häufig wertvoller als ein weiterer Schrank.
  • Man plant nach tatsächlicher Nutzung: Wo stehen Kaffeemaschine, Mixer oder Toaster?

Armatur und Spüle

  • Eine neue Armatur kann den Küchenalltag spürbar verbessern (Handhabung, Höhe, Reichweite).
  • Bei der Spüle sind Beckenaufteilung und Abtropffläche relevant.

Sitzbereich als Komfortzone

Wenn ohnehin renoviert wird, kann man den Essplatz gleich mit optimieren: Eckbank-Gruppe, Tischgröße, Stühle, Laufwege und Licht sollten zusammen gedacht werden.

Was kann bei einer Renovierung selbst gemacht werden?

Viele Arbeiten lassen sich selbst erledigen, wenn man sauber plant und realistisch bleibt. Als grobe Orientierung gilt: Optische und organisatorische Maßnahmen sind oft gut machbar, während Strom, Wasser und größere Eingriffe meist Fachwissen erfordern.

Gut selbst machbar

  • Wände streichen oder tapezieren (mit Grundierung und sauberen Kanten)
  • Fronten aufarbeiten (folieren oder lackieren, mit guter Vorarbeit)
  • Griffe tauschen
  • Rückwand erneuern (je nach System)
  • Regale montieren und Nischen organisieren
  • Sitzbereich aufbauen (Eckbank-Gruppe montieren, Tisch und Stühle ausrichten, Bodenschutz ergänzen)
  • Innenorganisation optimieren (Einsätze, Auszüge, Mülltrennung)

Eher Profisache

  • Elektroanschlüsse (z. B. Herd, neue Leitungen, Sicherungen)
  • Wasseranschlüsse (Spüle, Geschirrspüler, Armatur – abhängig von Erfahrung)
  • Arbeitsplatte zuschneiden (Ausschnitte, Kantenversiegelung)
  • Bodenarbeiten bei problematischem Untergrund
  • Umbauten an Wänden (Durchbrüche, Statik)
  • Drei Faktoren für gutes DIY-Ergebnis
  • Man nutzt geeignetes Werkzeug.
  • Man plant Zeitpuffer ein, besonders für Trocknungszeiten.
  • Man legt Wert auf Vorbereitung (abkleben, schleifen, entfetten, ausmessen).

Checkliste für die Küchenrenovierung

Planung

  • Man definiert Ziele (Funktion + Optik).
  • Man nimmt Maße inkl. Laufwege und Öffnungsradien.
  • Man teilt das Budget auf (Möbel, Geräte, Licht, Handwerker, Puffer).

Möbel & Sitzbereich

  • Man dimensioniert die Eckbank-Gruppe passend zum Raum.
  • Man wählt Tischform und Stühle passend zu Raumgröße und Nutzung.
  • Man prüft Material und Pflegeaufwand.

Technik & Komfort

  • Man erstellt ein Beleuchtungskonzept (Arbeitslicht + Essplatz).
  • Man plant Steckdosen.
  • Man verbessert Stauraum durch Organisation.

DIY & Handwerk

  • Man trennt Aufgaben in DIY und Profi.
  • Man plant die Reihenfolge (Staubarbeiten zuerst).
  • Man besorgt Materialien rechtzeitig.

Wenn man die Küche renoviert, lohnt es sich, den Essplatz bewusst einzuplanen. Eckbank-Gruppen schaffen Struktur, Komfort und oft zusätzlichen Stauraum – besonders in kleineren oder offenen Grundrissen. In Kombination mit einem passenden Tisch, geeigneten Stühlen und einem stimmigen Lichtkonzept entsteht eine Küche, die nicht nur gut aussieht, sondern auch im Alltag besser funktioniert.

Autor Garten-Redaktion
Ich schreibe über alles, was mich in meinem Garten interessiert.

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