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Braunalgen

Die rund 10.000 Arten der Braunalgen kommen zum größten Teil in den gemäßigten oder kalten Meeren vor. Sie fühlen sich dementsprechend in Nord- und Ostsee sehr wohl. Allerdings findet man sie nicht nur dort, denn einige Arten fühlen sich auch ...



in Süßwasser heimisch und so haben die Braunalgen auch in unsere Aquarien oder Gartenteiche Einzug gehalten.

Im Gegensatz zu vielen anderen Algenarten bevorzugen Braunalgen keine guten, sondern eher schlechte Lichtverhältnisse. Dass sie dann besser wachsen, hat allerdings nur indirekt etwas mit der Beleuchtung zu tun. Es sind vielmehr die Wasserpflanzen, die bei solch schlechten Lichtverhältnissen kaum oder gar nicht wachsen und somit den Braunalgen genügend Platz bieten, sich auszubreiten.

Die einfachste Methode ist daher für eine ausreichend gute Beleuchtung zu sorgen, damit die Pflanzen gut wachsen können. Das Pflanzenwachstum fördert außerdem auch eine Bodenheizung im Becken.

Einen nicht unwesentlichen Anteil an der Entwicklung von Braunalgen hat Kieselsäure. Oft hat man in neuen, mit Leitungswasser befüllten Aquarien ein Braunalgenproblem. Es hilft aber nicht, nur den Kieselsäuregehalt zu verringern, denn zur Vermehrung benötigen die Braunalgen natürlich noch weitere Stoffe, die immer im Wasser enthalten sind.

Stellt man ein ...



Überangebot an Nährstoffen in seinem Aquarium oder Teich fest, so setzt man am besten Pflanzen mit einem schnellen Wachstum ein, die entsprechend viele Nährstoffe brauchen.

Darüber hinaus sollte man darauf achten, dass das verwendete Wasser nicht zu hart ist. Hier kann es zwar unter Umständen schon ausreichen, eine Filterung mit Torf vorzunehmen, besser ist es aber, bei jedem Wasserwechsel destilliertes Wasser oder Osmosewasser mit einzufüllen.

Will man seinen Teich oder sein Aquarium von den Braunalgen befreien, ist neben einem Wasserwechsel selbstverständlich auch das Entfernen der Algen notwendig, denn sonst tritt eine Braunalgenplage schon nach wenigen Tagen wieder auf. Ist also das Wasser entfernt, so putzt man mit einem groben Schwamm oder unter Verwendung einer Rasierklinge die Braunalgen von den befallenen Objekten. Befallene Pflanzenteile müssen nicht abgemacht werden. Ebenfalls kann das Absaugen mit Hilfe einer Mulmglocke erfolgreich sein.

Nach diesen Maßnahmen sollte unbedingt auf die Wasserqualität geachtet werden, damit sofort eingegriffen werden kann, wenn diese sich zugunsten der Braunalgen verändert.

Ein Trost zum Schluss: Ein Befall mit Braunalgen ist meist nur von kurzer Dauer und stellt kein ernsthaftes Problem dar.



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