GinsterUsprünglich stammt der Ginster aus dem Mittelmeerraum, aber auch in Mitteleuropa sind einige Arten heimisch. Die strauchartige, fast blattlose Pflanze gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler und umfasst ungefähr 50 Arten. Je nach Sorte erreicht der Ginster eine Höhe von 50 bis 150 cm und findet sich sowohl in Gärten als auch in Kübeln auf Balkonen und Terrassen, einige Arten sind auch als Bodendecker geeignet. Am bekanntesten ist bei uns der Besenginster, ein aufrechter Strauch mit besenartigen Ästen. Beliebt ist der Ginster vor allem wegen seiner Blütenfülle zwischen Mai und Juni,
die Blüten sind meist gelb, inzwischen sind durch Züchtungen aber auch Gewächse mit orangebraunen, roten, rosa und cremeweißen Blüten erhältlich. Sehr schön sehen die Zweige auch in einer Vase aus. Nach der Blüte sollte die Pflanze stark zurückgeschnitten werden, andernfalls würde sie zu schwer werden und irgendwann umkippen. Am wohlsten fühlt sich das Gehölz in der vollen Sonne, auf lehmig-sandigem, kalk- und nährstoffarmem Boden. Ansonsten ist der Ginster in der Pflege sehr anspruchslos, er benötigt nur mäßig Wasser und kaum Dünger. Einige Arten sind auch frostbeständig, Jungpflanzen sollten allerdings immer vor Frost geschützt werden. Nach der Blüte kann der Ginster durch Stecklinge vermehrt werden, da die Pflanze eine Pfahlwurzel hat, kann sie jedoch nicht umgetopft werden. Ginster schneidenDer Ginster kann und sollte im Herbst von Oktober bis November geschitten werden. Kahle Stellen nicht zu sehr kürzen, da hier noch ein Austrieb erfolgen kann. Der Schnitt sollte allgemein nicht zu stark erfolgen. Notfalls kann man im Frühling hier noch etwas nachbessern und später nach verschneiden. Vorsicht bei Kindern und Haustieren: Alle Ginsterarten sind leicht giftig! Weitere schöne Gehölze sind unter anderem: Blauregen, Clematis und die Kiwipflanze. Um vielen Gehölzen das Ranken zu ermöglichen, gibt es Rankhilfen. Mehr dazu hier -> Rankhilfe und Spalier. Susann Safadi
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