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Zimmerpflanzen für dunkle Räume, Ecken und Standorte

Wenn Zimmerpflanzen trotz liebevoller Pflege nur spärlich wachsen, lange dünne Triebe entwickeln und ohne ersichtlichen Grund ihre Blätter verlieren, leiden sie offensichtlich unter Lichtmangel.

Häufig stehen solche Pflanzen am Nordfenster, wo die Lichtverhältnisse etwas ungünstig ...



sind.

Das bedeutet aber nun nicht, dass dort kein optimales Wachstum möglich wäre. Mitunter ist dies nur eine Frage der richtigen Kandidaten- Auswahl.

Üppige Blütenfülle darf man hier nicht erwarten, aber es gibt durchaus eine Menge Pflanzen, die sich an Nordfenstern pudelwohl fühlen: der Efeu zum Beispiel, mit seinen buntblättrigen Formen. Auch die Efeutute liebt den kühlen Schatten, ebenso der Kletterficus, nicht zu vergessen Zimmerfarne, Aralien, die Schusterpalme, die wunderschönen Korbmaranten und der Zimmerwein.

Zu diesen Blatt- Schönheiten gesellen sich auch einige schattenverträgliche Blüher: Usambaraveilchen, die Wachsblume, Fleißiges Lieschen, Hortensien, Fuchsien und die Nachtfalterorchidee.
Pflanzen mit den eingangs erwähnten Problemen sollten jedoch besser an ein helleres Ost- oder Westfenster umziehen. Dort erholen sie ...



sich rasch.

Filigrane Blattschönheiten

Farne fühlen sich genau da wohl, wo es für andere Pflanzen zu dunkel ist. Farne sind Waldbewohner, die mit wenig Licht auskommen. Tropische Arten, die es ganzjährig warm lieben, sind ideal für dunkle Bäder, Küchen oder Flure.

Kraftvoll und zuverlässig

Der Schwertfarn strahlt mit dem satten Grün seiner Wedel Ruhe und Sicherheit aus, genau das Richtige für alle, die nach einem anstrengenden Arbeitstag entspannen und in sich gehen möchte.

Zart und Elegant

Der Frauenhaarfarn ist wie gemacht für Freunde der feinen und leisen Töne und vermittelt zwischen tiefgrünen, aufrechten Topfnachbarn. Wie alle Farne muss er nur rund alle zwei Jahre im März in leicht saure Erde umgetopft werden.

Schäden bei zu dunklem Standort

Schäden:

Blattfall
schwache Geiltriebe
Blätter bleiben klein
Vergrünen buntblättriger Pflanzen
Spitzentrieb verkümmert
Blütenpflanzen bilden keine oder nur wenige Knospen

Was tun?

Gardine zurückziehen
Pflanzen möglichst nahe ans Fenster rücken
Ortswechsel zum Beispiel vom Nordfenster an einen hellen Standort
Ggf. eine spezielle Pflanzenleuchten anbringen

Tipp:

Staub schluckt viel Licht. Daher öfter mal Fenster putzen.

Das lebenswichtige Licht am besten optimal dosieren

Grundsätzlich brauchen alle Pflanzen ihrem Naturell entsprechend so viel Licht wie möglich Stimmen die Lichtverhältnisse nicht, den Standort verbessern oder aber eine spezielle Pflanzenleuchte installieren.

Sonnenlicht aus der Steckdose: Genügt das vorhandene Tageslicht nicht, können Pflanzenleuchten Sonne frei Haus liefern. Mit mindestens 3000 Lux sogar in fensterlose Räume. Im Winter ist eine Zusatzbeleuchtung vor allem im beheizten Zimmer sinnvoll. Die Pflanzen können hier nicht, wie zum Beispiel in kühlen Räumen, ihren Stoffwechsel drosseln.

Lichtintensität messen: Die Frage, ob sich eine Pflanze hier oder da wohler fühlt, beantwortet ein Luxumeter. Er zeigt an, wie viel Licht auf die Fläche fällt, und kann so den besten Platz ermitteln.



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