Ratgeber zur Gartenpflege

Rasenerde sollte immer die Eigenschaft besitzen, sowohl Rasensamen beim Keimen zu unterstützen als auch Rollrasen das Anwachsen zu erleichtern. Da beide Rasenvarianten verbreitet sind, ist es sinnvoll, eine Rasenerde zu verwenden, die beiden Wegen zu einem schönen Rasen gerecht werden kann. Vor allem ist es wichtig, dass bei der Rasenerde eine gute Drainage gewährleistet ist. Aus diesem Grund ist der Rasenerde oftmals Sand beigemischt, die den Boden locker hält, gleichzeitig für eine feste Verwurzelung sorgt und Wasser ablaufen lässt, so dass der Rasen nicht unter Wasser stehen kann.

ErdbodenEin sehr leichter und sandiger Boden hat vor allem den Nachteil, dass er kaum Wasser hält und Nährstoffe nur schlecht speichert. Außerdem wirken Düngemittel meist nur kurzzeitig, weil sie schnell wieder ausgewaschen werden. Im Sommer ist ein solcher Boden oft sehr trocken und muss dann häufig gewässert werden, damit die Pflanzen nicht vertrocknen. Ein typischer Sandboden ist daran zu erkennen, dass er selbst in feuchtem Zustand noch durch die Finger rieselt.

Schimmel auf der Pflanzenerde kommt oft vor. Vor allem, wenn man es mit dem Gießen zu gut meint, bilden sich recht schnell die weißen Sporen, die dann recht unattraktiv die Erde verschandeln. Besonders, wenn man neue Blumenerde benutzt, tauchen die weißen Beläge immer schnell auf. Es kann aber auch ein anderer Pilz sein. Manchmal sind es aber auch nur Kalkablagerungen, vor allem dann, wenn dass Gießwasser sehr kalkhaltig ist. Generell ist meist viel Feuchtigkeit daran schuld, wenn sich Schimmel bildet. Dieser ist für die Pflanzen meist ungefährlich. Bei Menschen dagegen können die zum Teil giftigen Sporen allergische Reaktionen hervorrufen. Schimmelpilze bilden als Stoffwechselprodukt häufig Mykotoxine, welche schwere Asthmaerkrankungen auslösen können.

Werden Zimmerpflanzen von Erde auf Tongranulat umgestellt, ist die anfängliche Freude oft groß. Der Pflegeaufwand ist geringer, die Optik dekorativ und den Gewächsen geht es ebenfalls gut. Bei vielen zeigt sich aber schon bald scheinbarer Schimmel auf dem Seramis Tongranulat. Vorbeugung und Beseitigung sind jedoch einfach.

schwiegermutterstuhlSeramis besteht aus gebranntem Ton und saugt Wasser wie ein Schwamm auf. Dieser Ton wird mit Luft aufgeschäumt, so dass sich eine Unzahl von Poren in unterschiedlichen Größen im Ton bilden. Dieser Ton wird nun gebrannt und dann zu einer einheitlichen Größe von ca. 0,5 cm gebrochen. Aus diesen Poren entnimmt die Pflanze dann das Wasser. Die Hohlräume zwischen den Körnern dienen als Luftführung und haben sehr guten Einfluss auf das Wachstum der Wurzeln. Die Pflanze wird mit dem Erdballen in einen Topf gepflanzt, dabei sollte der Anteil von Seramis ca. zwei Drittel betragen und der Erdballen ein Drittel ...

Fast jede käufliche Blumenerde enthält Torf in einem größeren oder kleineren Umfang. Die Industrie verkauft Torf als Wasserspeicher im Pflanzsubstrat und zur Auflockerung des Substrates. Zudem kann Torf den ph-Wert der Blumenerde senken. Brauchen wir wirklich soviel Torf in unserer Blumenerde oder fungiert Torf nur als billiges Füllmaterial?

Jeder Hobbygärtner kennt Torf, der für ein besseres Gedeihen der Pflanzen unter den Gartenboden gezogen wird. Doch es gibt verschiedene Arten von diesem Düngemittel, die es zu unterscheiden gilt. Hier sind einmal der Weiß- und einmal der Schwarztorf zu nennen.

Tongranulat aus Blähton ist eine beliebte Alternative zur Blumenerde. Zum einen ist dieses Substrat weniger anfällig gegenüber Schädlingen. Zum anderen speichern die Blähton-Körnchen Wasser in großen Mengen und geben dieses langsam an die Wurzeln ab. Neben den offensichtlichen Vorteilen von Tongranulat dürfen auch einige Probleme nicht unerwähnt bleiben.

Jungpflanzenerde dient der Anzucht von Gemüsepflanzen oder Blumen aus Samen. Manchmal eignet sie sich auch für Kräuter. Zu kaufen gibt es sie im Gartenfachhandel. Es ist allerdings auch nicht schwer, Pikiererde selber herzustellen. Wie das geht, steht in diesem Beitrag.

Brauchen wir Weißtorf in unserer Erde? Vielfach wird Weißtorf als Wundermittel und unersetzbar angepriesen, umweltbewusste Menschen haben jedoch Probleme mit dem Verbrauch von Weißtorf, dessen Abbau die Moore zerstört.

Das passende Substrat ist für den Elefantenfuß entscheidend und sollte daher gut gewählt werden. Welche Erde sich am besten für den Beaucarnea recurvata eignet, lesen Sie hier!

Generell sind Würmer in der Erde eine nützliche Sache: Sie kompostieren abgestorbene Pflanzenteile, lockern die Erde auf und stellen die Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen und Wasser sicher. Bei Zimmerpflanzen liegt die Sache anders, denn im Blumentopf ist das Nahrungsangebot begrenzt. Die Würmer sollten entfernt werden.

Warum sollte man seinen Blumendünger selbst herstellen, werden sich einige Menschen erstaunt fragen, wenn sie die Überschrift dieses Artikels lesen. Andere Menschen werden sich das überhaupt nicht fragen, sie sind schon einige Zeit dabei, auf langsam wirkende organische Dünger umzustellen, die Pflanzen und Boden guttun.

Das ist der Traum aller Gärtner: gesundes Gemüse in Hülle und Fülle, prachtvolle Blumen in leuchtenden Farben, dichter grüner Rasen, weich wie ein Teppich. Keine Schnecken, keine Pilzkrankheiten kein Unkraut weit und breit. Doch was lässt diesen Traum wahr werden?
Im Frühjahr kommt es wieder zum Vorschein, das Moos im Rasen. War die Grünfläche im letzten Jahr noch dicht und grün, besiedelt nun der unschöne Teppich wieder die Fläche. Doch hiergegen hilft Kalkstickstoff der, richtig eingesetzt, wieder zu einer dekorativen Rasenfläche verhelfen kann.

Jeder Hobbygärtner weiß, dass Pflanzen für eine gute Entwicklung ausreichend Nährstoffe benötigen. Der Fachhandel bietet Düngemittel auf chemischer Basis in großer Auswahl. Für alle, die nach umweltverträglichen, kostengünstigen Alternativen suchen, haben wir 9 Rezepte für die Zubereitung von Kräuterdünger zusammengestellt.

Wer seinen Garten ökologisch düngen will, steht vor der Herausforderung, den richtigen Dünger auszuwählen. Im Handel ist als rein natürlicher Dünger Algenkalk von verschiedenen Herstellern erhältlich. Er gilt in jeder Beziehung als ökologisch wertvoll und ist einfach in seiner Anwendung. Beliebt ist er besonders für Gemüsepflanzen, hat aber noch einige weitere Vorteile. Hier informieren wir Sie über die Zusammensetzung und die optimale Anwendung im Zier- und Nutzgarten.
Rosen sind keine Kostverächter. Um ihr prachtvolles Blütenkleid anzulegen, erwarten sie eine ausgewogene Versorgung mit Nährstoffen. Sind im Hobbygarten chemische Präparate verpönt, bedienen sich clevere Gärtner gehaltvoller Bananenschalen als Dünger für Rosen. Lesen Sie hier, mit welchen Inhaltsstoffen sie damit die Königin der Blumen verwöhnen und profitieren Sie von praktischen Ideen zum Kompost.

Alle unsere Pflanzen verlangen nach einem optimalen Mix der benötigten Nährstoffe. Ansonsten zeigen sie bald deutliche Mangelerscheinungen. Dabei erfüllt jeder einzelne Nährstoff eine bestimmte Funktion. So ist Magnesium vor allem für ein sattes Grün verantwortlich. Fehlt es, werden Blätter gelb. Bittersalz liefert reichlich von diesem Mineralstoff. Dennoch darf es nur mit Bedacht eingesetzt werden. Zu viel davon schadet mehr, als es nützt. Daher gilt es zuerst, den tatsächlichen Bedarf herauszufinden.

Blattdüngung transportiert Nährstoffe über die Blätter auf direktem Weg ins Pflanzeninnere, um kurzfristige Mangelerscheinungen auszugleichen. Dieser Ratgeber macht Sie vertraut mit der richtigen Vorgehensweise, denn diese Form der Nährstoffaufnahme ist mit Risiken verbunden. Unsere praxiserprobte Anleitung erklärt, wie Sie Blattdünger selber herstellen.
BlaukornEr gilt als Platzhirsch unter den Rasendüngern, denn mineralischer Blaukorn-Dünger rangiert unter den Produkt-Angeboten seit Jahrzehnten im oberen Drittel. Kaum ein anderes Düngepräparat erhitzt die Gemüter der Hobbygärtner mehr, denn die Entscheidung ob Pro oder Kontra bringt die individuelle Gesinnung auf den Punkt. Ist Blaukorn-Dünger für den Rasen nun empfehlenswert oder nicht?

Küchenabfälle kommen zum größten Teil auf den Kompost oder in die Bio-Tonne um ihn dem Kreislauf der Natur wieder hinzuzufügen. Es gibt aber eine Möglichkeit um vorher schon einen wertvollen Dünger zu gewinnen. Wir zeigen wie einfach es ist einen Bokashi-Eimer zu bauen und damit auf dem Balkon oder sogar in der Wohnung Flüssigdünger zu gewinnen.

Die Brennnessel gehört zu den Unkräutern, die in keinem Garten gerne gesehen sind. Meist hoch und dicht gewachsen wird sie höchstens in den abgelegenen Winkeln des Grundstücks geduldet. Dort kommt niemand ihren Blättern zu nahe, die bei Berührung das typische Brennen auf der Haut verursachen.

BuchsbaumWer einen Buchsbaum in seinem Garten hat, stellt sich die Frage, auf welche Weise er am besten gedüngt werden kann, um mit seiner satten grünen Farbe zu beeindrucken. Jede Pflanze braucht spezielle Nährstoffe, und die sollten am besten perfekt abgestimmt und in ausreichender Menge vorhanden sein. Gerade Buchsbaum ist da empfindlich, so dass mit einem nicht optimal zusammengesetzten Dünger Probleme auftreten können. Wie sieht nun der perfekte Buchsbaumdünger aus? Wie geben Ihnen hier Ratschläge, wie Sie einen guten Buchsbaumdünger erkennen, und wie er am besten angewendet wird.

Christ- oder auch Weihnachtsrosen sind besondere Blumen, da sie im Gegensatz zu fast allen anderen Stauden im Winter blühen. Sie sind unempfindlich und frosthart, außerdem können sie sich selbstständig vermehren. Was bei der Düngung zu beachten ist, erfahren Sie hier.

Hobbygärtner schwören auf die Wirkung des Kaffeesatzes. Er ist Dünger, Schneckenschutz, Bodenverbesserer und Katzenschreck zugleich. Dazu ist er kostenlos und fällt täglich im Haushalt an. Die meisten Pflanzen werden gestärkt, doch einige reagieren empfindlich auf den Kaffee-Zusatz. Wir klären auf.

Brennnesselsud ist ein Flüssigdünger, den man selbst herstellen kannFlüssigdünger punktet mit überzeugenden Attributen für Pflanzen und Gärtner. Offenkundig sind die rasche Verfügbarkeit für Pflanzen und die unkomplizierte Form der Verabreichung. Weitere Vorzüge der liquiden Form von Dünger reihen sich dahinter wein. Diese Vorteile hat Flüssigdünger, alles eingerechnet. Praxistaugliche Tipps zum Herstellen gibt es obendrein.
Wer im Sommer seinen Nachbarn im Garten und auf dem Balkon geschäftig umher laufen sieht, weiß: Die Pflanzen-Hochsaison hat begonnen, und die Gewächse wollen nicht nur gewässert, sondern vor allem auch ständig mit Nährstoffen versorgt werden. Doch die Versorgung der Pflanzen funktioniert auch bequemer: Mit Hilfe von Düngesticks muss der Hobbygärtner nicht ständig nachdüngen und kann im Gegenzug seine Gewächse auch einmal in Ruhe genießen.
Eierschalen sind ein geeigneter Dünger für kalkliebende PflanzenEierschalen sind reich an Kalziumkarbonat, einem weltweit verbreiteten kristallinen Feststoff, auch bekannt als kohlensaurer Kalk. Gehören sie deshalb auf den Kompost? Sind Eierschalen gar als Dünger für Pflanzen geeignet? An beiden Aspekten scheiden sich die Geister. Wägen Sie hier alle Pro- und Kontra-Argumente ab, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Sie ist ein Highlight für Auge und Nase. Gemeint ist die Frangipani mit ihren exotisch anmutenden, seidig schimmernden und dabei noch umwerfend duftenden Blüten. Die präsentieren sich sortenabhängig in unterschiedlichen Farben und Farbgebungen. Diese Pflanze ist eine der schönsten tropischen Blütengehölze, das hierzulande ausschließlich im Topf oder Kübel kultiviert wird.

Wenn der letzte Frost verschwindet und sich die Natur nach einem langen Winter wieder regt, muss der Rasen für den Sommer vorbereitet werden. Das Düngen gehört hierbei zu den wichtigsten Faktoren, die bei der frühjährlichen Rasenpflege zu beachten sind.