Lulo, Solanum quitoense oder Quitorange - das südamerikanische Gewächs und ihre Früchte sind hierzulande nahezu unbekannt aber haben sowohl als Zierpflanze als auch als früchtetragender Strauch einige Vorteile zu bieten. Alle Details von der Pflege bis zu Wirkung gibt es hier.

Der Mangobaum, auch Mangifera indica genannt, hat seinen Ursprung in tropischen und subtropischen Regionen Asiens und Ozeaniens. Man unterscheidet indische und philippinische Mangobaum-Arten. In ihren Herkunftsländern wachsen Mangobäume bis zu 40 Meter hoch. Auch in unseren Breiten können Sie stattliche Größen erreichen. Ihre Wurzeln benötigen im Garten sehr viel Platz. Doch auch wenn dieser nicht vorhanden ist, kann es sich lohnen, aus einem Mangokern eine Mangopflanze zu ziehen. Zum einen gibt es kleine Mangobaum-Sorten und Zwerg-Mangobäume und zum anderen kann man eine tropische Mango-Pflanze ähnlich wie eine dekorative Palme im Zimmer wachsen lassen und sich einige Jahre an ihrem Größerwerden freuen.

Die Mexikanische Minigurke verspricht erfrischenden Gaumenschmaus zur Sommerzeit. Als einjährige Kletterpflanze ist das tropische Kürbisgewächs mit gelbem Blütenkleid ein hübscher Blickfang im Beet und auf dem Balkon. Ihren exotischen Charme verbindet die hübsche Melothria scabra mit bescheidenen Ansprüchen. Lesen Sie hier eine praxiserprobte Anleitung zur Pflege von A bis Z.

Eine Papaya-Pflanze selbst anzubauen ist der Wunsch vieler, die die Frucht des Melonenbaums gerne essen - jedoch kostengünstiger in ihren Genuss kommen möchten. Obwohl es sich um eine tropische Pflanze handelt, gelingt die Anzucht der Papaya aus Kernen recht einfach.
Die Sharonfrucht, auch bekannt als Kakibaum, ist in den hiesigen Breitengraden noch nicht so weit verbreitet. In der Regel wird der Baum hier im Kübel kultiviert, da er nicht winterhart ist. Immer häufiger werden nun auch die Samen der Frucht für die eigene Anzucht angeboten.
SternfruchtDie Sternfrucht oder Karambole kennen viele nur als Obst im Supermarkt, dabei ist auch die Pflanze eine dekorative Bereicherung. Mit ihrer exotischen Optik und der beeindruckenden Größe von bis zu drei Metern kann sie im Sommer den Garten verschönern, aber ebenso als Zimmerpflanze das Raumklima verbessern.

Wassermelonen sind extrem wärmeliebende Gewächse, welche sich aber mit einigen Tricks auch in den heimischen Regionen anbauen und mit Erfolg züchten lassen. Dabei spielen die Standortbedingungen und Pflege eine wichtige Rolle. Wenn diese Faktoren stimmen, fällt die Ernte der saftigen Melonen reichlich aus.

Ananas, die zum Verzehrt angebaut werden, eignen sich in der Regel nicht für eine Anzucht in der eigenen Wohnung. Doch im Handel wird als Alternative die dekorative, kleinere Zierananas geboten, die als Zimmerpflanze kultiviert werden kann. Die Pflege ist recht einfach und die Pflanze kann über Kindel vermehrt werden.
Mit majestätischer Gestalt ist die Zierbanane ein gern gesehener Gast in Wintergärten und fantasievoll gestalteten Wohnräumen. Prachtvoll setzt sich die tropische Musa Banana im Kübel auf dem sommerlichen Balkon in Szene. Dieser Ratgeber informiert Sie ausführlich über die richtige Pflege und gibt eine fundierte Anleitung zum Überwintern der tropischen Pflanzenschönheit.

Lange Jahre war Farn die Lieblingszierde vieler Bäder, so wurde auch jeder im Wald gesichtete Farn begeistert begrüßt. Erst langsam setzt sich auch bei Nicht-Biologen die Erkenntnis durch, dass nicht jeder Farn zu begrüßen ist. Wenn er unbedacht einfach in den Garten gepflanzt wird, kann er sogar sehr lästig und gefährlich werden, zum Beispiel wenn es sich um einen Adlerfarn handelt.

BaumfarnBaumfarne benötigen warmes, feuchtes Klima um zu gedeihen. Sie vertragen keinen Frost und sind für deutsche Gärten in der Regel nicht geeignet. Allerdings kann man sie als Kübelpflanze halten. Dabei darf die Drainageschicht im Pflanzgefäß nicht vergessen werden. Baumfarne benötigen zwar viel Wasser, auf nasse Füße stehen sie aber nicht.  Für die Haltung eines Baumfarnes ist wichtig, nicht nur die Erde zu gießen, sondern den gesamten Stamm feucht zu halten. Der Stamm besteht nicht aus Holz, sondern aus Wurzeln und Blattbasen, die Wasser und Nährstoffe aufnehmen können. Am besten man gießt in die Pflanzenkrone und lässt das Wasser dann den Stamm hinab laufen ...
BaumfarnBaumfarne (Cyatheales) besiedeln schon seit 180 Millionen Jahren die Erde. Sie sind lebende Fossilien der Urzeit, haben die Dinosaurier überlebt und wachsen bis heute fast unverändert in tropischen und subtropischen Gebieten. Da die Exoten gewisse Anforderungen stellen, bescheren sie dem ambitionierten Hobbygärtner eine Herausforderung in Bezug auf Pflege und Haltung.

ZimmerfarnZimmerfarne sind ein grüner Blickfang in der Wohnung. Die urtümlich wirkenden Grünpflanzen sind Blattschmuckpflanzen, denn Farne blühen nicht. Ihre Blätter wachsen als lange Wedel, breite ganzrandige Blätter oder in filigran gefiederten Einzelblättern. Besonders die tropischen Arten zeichnen sich durch einen bizarren Wuchs aus. Gemäß ihrem natürlichen Vorkommen vertragen sie in der Regel weder Trockenheit oder nasse Füße.

Farne mit Stamm - gibt’s denn so was? Ja, gibt es, wenn auch bei uns in Deutschland noch nicht so lange und nicht sehr häufig. Der australische Baumfarn ist ein solcher Farn, der einen richtigen imposanten Stamm entwickelt, was der ganzen Pflanze ein ausgesprochen exotisches und wirklich außergewöhnliches Aussehen gibt. Der australische Baumfarn bringt optisch den Dschungel auf Ihre Terrasse, in beeindruckender Größe, wenn Sie ihm die richtige Pflege angedeihen lassen.

Wohl kaum eine andere Pflanze lässt sich so dekorativ im Haus platzieren, wie der Zimmerfarn. Die urwüchsigen tropischen Waldbewohner faszinieren seit 400 Millionen Jahren und sind heutzutage in fast jedem Haushalt zu finden. Auch wenn die meisten Arten recht anspruchslos sind, so ganz ohne Pflege kommen sie nicht aus.

Farne sind nicht nur beliebte Zimmerpflanzen, sondern machen sich auch im heimischen Garten sehr gut. Was es bei der Pflege der Pflanzen zu beachten gibt, erfahren Sie in diesem Beitrag!

FarnEs gibt viele Hobbygärtner, die aus den unterschiedlichsten Gründen auf handelsübliche Düngemittel bei Farnen verzichten möchten. Nur viel zu gern suchen sie nach alternativen Methoden. So manch ein Gärtner ist dann erstaunt, dass Hausmittel wie Kaffeesatz, Tee oder Milch ebenso für ein üppiges Wachstum bei Zimmerfarnen und Farnen im Garten sorgen.

FrauenfarnIn Europa kommen nur zwei Arten des Frauenfarns häufiger vor, der Gebirgs-Frauenfarn und der Wald-Frauenfarn. Der Frauenfarm ist meist eine sommergrüne Pflanze. Die Wedel sind ein- bis dreifach gefiedert. Von der Form her sind die Wedel lanzettlich bis elliptisch. Sie können 100 bis 150 cm lang werden. Die Blattfarbe ist hellgrün bis gelbgrün. Vermehrt wird der Frauenfarn durch Sporen und durch Teilung. Der Gewöhnliche Frauenfarn ist winterhart und benötigt auch keinen besonderen Schutz im Freiland. Er liebt einen halbschattigen oder schattigen Platz. Der Boden muss gut durchlässig und leicht feucht sein. Er benötigt einen nährstoffreichen Platz. Die Augen müssen mit Erde bedeckt sein. Der Frauenfarm ist eine anspruchslose Pflanze ...

Dekorativ und grazil präsentieren sich Frauenhaarfarn-Arten über das gesamte Jahr im Haus oder Wintergarten. Spätestens seit dem Exemplar Pete im London Zoo, das als erste Pflanze Selfies geschossen hat, werden die Farne immer beliebter. Die Pflege erfordert dennoch großen Aufwand.

FarnFarne wie der Hufeisen-Farn sind die Überlebenskünstler im Pflanzenreich, begnügen sie sich doch mit wenig Licht und stellen nur geringe Ansprüche an ihren Standort. Der Hufeisen-Farn eignet sich im Garten jedoch nicht nur als Bodendecker für schattige Standorte, auch in der Sonne etwa an Teichufern oder anderen feuchten Stellen im Garten, entwickelt er sich zu einer attraktiven Staude.

FarnDer echte Farn, der den meisten einfach als Farn bekannt ist, kommt in mehreren Arten vor. Allen gemein sind die Form der Blätter, die Wedel genannt werden, und die Tatsache, dass man den Farn in der Regel sowohl im Haus als auch im Freien halten kann.
RainfarnWer schon mal am Wald oder auf natürlichen Wiesen unterwegs war, hat sicher schon Rainfarn gesehen. Er wächst gern an Wegen, Waldrändern und auf Brachland. Die auch als Wurmkraut bekannte Pflanze erkennt man an ihren doldenrispigen Blütenköpfchen ohne Randblüten in leuchtendem gelb und an ihrem Geruch. Die Pflanze enthält ätherische Öle und Bitterstoffe. Der Geruch (kampferartig) wird von vielen nicht als sehr angenehm empfunden.
FarnDer Rippenfarn ist eine ausdauernde Pflanze. Seine Besonderheit  ist, dass er zwei verschiedene Wedelformen hat. Die einen sind sporenlos. Die anderen tragen Sporen und werden bei Sporenreife dunkelbraun. Sie  sterben im Winter ab. Die anderen überdauern den Winter als am Boden liegende Rosette. Der Rippenfarn mag eine hohe Luftfeuchtigkeit und frischen, sauren Boden. Er bevorzugt Nadelwälder. Kalk wird nicht vertragen. Der Standort sollte schattig sein. Der Farn verträgt keine Zugluft, er sollte also windgeschützt stehen. Für ausreichend Feuchtigkeit ist zu sorgen. Die Erde darf nicht austrocknen.  Die Vermehrung erfolgt durch Teilung oder Sporen.

SchildfarnIm Garten ist der immergrüne Schildfarn keine Seltenheit. Als Zimmerpflanze zählt er jedoch zu den selteneren Farnarten. Obwohl er viel pflegeleichter als andere Farne ist, ist er trotzdem selten anzutreffen. Schildfarne mit riesigen Rosetten gibt es auf der ganzen Welt. Schildfarn wird oft als Filigranfarn bezeichnet. Die rötlich-braun gefärbten Stiele sind ganz dicht mit gefiederten Blättchen besetzt. Diese Fiederblättchen sind oftmals lederartig und hart. Das ist auch ein Zeichen dafür, dass der Schildfarn trockene Zimmerluft sehr gut verträgt ...

SchwertfarnSchwertfarne sind beeindruckende Gewächse, die aus den Tropen stammen. Hierzulande findet man sie als eindrucksvolle Zimmerpflanzen, mit ihren langen, gefiederten Trieben. Die hellgrünen Blätter befinden sich an langen Stielen, die eine Länge von bis zu einem Meter erreichen können. In ihrer Pflege ist der Schwertfarn relativ anspruchsvoll, obwohl andere Farne noch eins darauf legen können. Besonders wichtig ist bei Nephrolepis exaltata und cordifolia die Wahl des Standortes. Dieser sollte hell, warm und feucht sein. Ideal ist das Badezimmer. Hier ist die Luftfeuchtigkeit hoch genug, um die Pflanze mit Feuchtigkeit von Außen zu versorgen ...

FarnDer Tüpfelfarn hat seinen Namen von den kreisrunden tüpfelartigen Sporen an den Blattunterseiten. Es ist eine Halbschattenpflanze, die wintermilde, mäßig trockene, meist kalkfreie und etwas humose Standorte mag. Besonders gut wächst der Tüpfelfarn bei hoher Luftfeuchtigkeit. Seine Wedel sind lanzettlich, einzeln stehend, stumpf abgerundet und etwas zugespitzt. Sie können 20 bis 30 cm lang werden. Der Tüpfelfarn ist wintergrün, wenn genügend Laub um die Pflanze aufgeschüttet wird. Die Winterhärte ist ausreichend für unsere Breiten. Das Pflanzsubstrat kann sandig, steinig und humos sein. Der Boden muss frisch und feucht sein. Etwas Kalk darf enthalten sein. Der Standort sollte halbschattig oder schattig sein. Direkte Sonne wird nicht gut vertragen ...

WurmfarnMit einem Wurmfarn bekommt jede Gartenanlage den Charme eines frischen Waldes. Er bevorzugt halbschattige oder schattige Gartenbereiche, in denen sich kein anderes Gewächs wirklich wohlfühlt. Der Wurmfarn bildet zwar keinerlei Blüten, doch seine immergrünen filigran gewachsenen Blattwedel wirken stets äußerst dekorativ.
WurmfarneDer Echter Wurmfarn ist der häufigste Vertreter der Wurmfarne in Mitteleuropa. Er benötigt einen halbschattigen Standort und humosen Boden. Der Echte Wurmfarn ist winterhart. Seine Wedel erreichen eine Länge von 1 bis 1,5 Meter. Beim richtigen Standort und ausreichend Feuchtigkeit ist dieser Farn recht pflegeleicht und anspruchslos.

Zimmerfarne sind aufgrund ihres charakteristischen Looks beliebte Kübelpflanzen in Innenräumen. Ihr urtümliches Aussehen lässt sich ansprechend in verschiedenstes Ambiente integrieren. Um sich am intensiven Grün der Blätter erfreuen zu können, muss die Zimmerfarn-Pflege stimmen.

Schon vorab sei gesagt: Fangen Sie niemals Ihre Sammlung mit einem größeren Carnivoren-Sortiment an. Beschränken sich am Anfang lieber auf ein höchstens zwei verwandte Gattungen und expandieren Sie Ihre Sammlung erst, nachdem Sie im Griff und Zeit für die „Intensivbehandlung" neuer Sorten.

Nicht ganz ohne Grund gibt es um fleischfressende Pflanzen viele Mythen und Sagen, die immer wieder in Angst und Schrecken versetzen. Viel zu gerne wird dabei jedoch in die Trickkiste gegriffen, nämlich dann, wenn die teils skurrilen Pflanzen als Grundlage für Horrorfilme verwendet werden!