Haus und Garten erleben
Gerechnet hätte man nicht damit, dass der Winter sich Ende Januar tatsächlich noch einmal in voller Pracht zeigen würde. Schnee und eisige Temperaturen überraschten uns hierzulande. Mit den milden Temperaturen der letzten Februartage geht dennoch die Ahnung einher, dass sich der Winter bereits auf dem Rückzug befindet. Erste Frühjahrsblüher stehen in den Startlöchern. Hübsche Arrangements aus Tulpen, Narzissen und Primeln finden sich ohnehin schon längst in hiesigen Blumengeschäften. Hobbygärtner freuen sich nach einer natürlichen Ruhephase des Gartens auf erste Arbeiten im Beet. Gartenplanung - Gartenprojekte jetzt planen
Bereits gen Ende des Winters bleibt Zeit, um sich der Gartenplanung zu widmen. Künftige Anpflanzungen und Umpflanzungen werden angedacht und größere Projekte – etwa der Zaunbau, das Anlegen eines neuen Beetes bzw. Hochbeetes oder Steingartens – werden vorbereitet.
Ehe sich dem Beet gewidmet wird, sollte spätestens im März vorhandenes Saatgut auf seine Keimfähigkeit untersucht werden. Erstellen Sie eine Liste, in der notiert wird, was neu gekauft werden muss. Eine gute Idee ist, in einer Tabelle festzuhalten, wann welche Pflanzen ausgesät werden müssen. So verlieren Sie nicht den Überblick. Im Frühjahr ziehen Gartenbank, Gartentisch und Gartenliege nach draußen. Zeit, um Gartenmöbel zu säubern und gegebenenfalls Pflegeprodukte - insbesondere für Holzmöbel - anzuwenden.
Die wichtigsten Gartenarbeiten im Frühling
Noch vor dem offiziellen Frühlingsbeginn am 20. März lassen sich vielerlei Gartenarbeiten erledigen. Bereits ab Ende Februar ist es möglich, Obstgehölze zu schneiden. Geschnitten werden Apfel-, Birnen- und Pflaumenbaum ausschließlich an frostfreien Tagen. Gleiches gilt für Beerensträucher. Anfang März können bei milder Witterung Zwiebeln, Radieschen und Petersilie gesät werden. Wichtig ist, die Aussaat mit Vlies oder Folie zu schützen. Auch Spinat und Rettich gelten als robust und können im zeitigen Frühjahr ausgesät werden. Gewidmet wird sich im Frühling auch dem Rasen, der Dünger benötigt. Das Frühjahr ist idealer Pflanzzeitpunkt für Stauden und Bäume. Zu groß gewordene Pflanzen können geteilt werden.
Je früher im Jahr Sie mit dem Unkrautjäten beginnen, desto unkomplizierter gestalten sich die Pflege und das Sauberhalten der Beete in der Folgesaison. Wer einen Teich besitzt, sollte diesen spätestens im April reinigen.Beliebte Frühblüher
Die ersten Farbkleckse auf der Wiese und im Beet schaffen Schneeglöckchen, Winterlinge, Krokusse, Tulpen, Narzissen, Veilchen, Hyazinthen und Primeln. Zu den ersten Sträuchern, die im Frühjahr blühen, zählt die strahlend gelb leuchtende Forsythie. Auch Magnolien und Azaleen bestechen durch intensiv farbige Blüten. Blühende Obstbäume schaffen Lebendigkeit im Garten, malerisch wirkt besonders die Kirschbaumblüte.
Heißen Sie mit Haugarten.net den Frühling willkommen!

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Ratgeber
Die Frühlings- und Sommermonate stellen für Gartenliebhaber die arbeitsaufwändigste und zugleich schönste Zeit im Jahr dar. Nach einem mehr oder minder langen Winter freuen sich Hobbygärtner auf das Werkeln im Beet, aufs Pflanzen, Aussäen und Versorgen von Gemüse, Stauden & einjährigen Blühpflanzen. Bereits zum Zeitpunkt des Verblühens der Frühjahrsblumen und -gehölze machen sich die ersten Sommerpflanzen startklar. Während im Frühjahr die meisten Pflanzen zaghaft aus dem Winterschlaf erwachen, bietet der Sommer bereits eine intensive Blüten- und Farbenpracht.
Gartenarbeiten im Sommer
Wichtigste Aufgabe, um den sommerlichen Garten zu pflegen, ist regelmäßiges Bewässern. Balkonpflanzen in Kübeln und Blumenkästen, etwa Geranien und Petunien, benötigen relativ viel Wasser. Auch Engelstrompeten, die bevorzugt in Gefäße gepflanzt werden, müssen sehr viel gegossen werden. Elementar ist ebenso eine ausreichende Düngung, wöchentliche Flüssigdüngergaben sind bei Kübel- und Balkonpflanzen ideal. Dünger sollte mäßig, aber regelmäßig angewendet werden. Einzig die Engelstrompete verlangt derart viele Nährstoffe, dass ein Überdüngen schier unmöglich scheint. Wasser benötigt auch der Rasen. Sofern noch nicht geschehen, muss dieser zudem gedüngt werden. Ebenso wichtig: Rasen sähen. Kahle Stellen werden mit frischer Grassaat versorgt. Unerlässlich, um Beete unkrautfrei zu halten, ist regelmäßiges Jäten. Zur Pflanzenpflege im Sommer gehört auch das regelmäßige Entfernen von Verblühtem. Dies sorgt dafür, dass sich eine zweite Blüte nahtlos anreihen kann. Der Obst- und Gemüsegarten im Frühling und Sommer
Ein gesundes Wachstum und eine reiche Obsternte werden maßgeblich durch einen fachgemäß durchgeführten Baumschnitt bewirkt. Bereits im zeitigen Frühjahr erfolgt idealerweise der Obstbaumschnitt. Die Ernte fällt zumeist auf den Sommer bzw. Spätsommer. Einzelne Obstsorten - insbesondere spättragende Apfelsorten, etwa der Boskoop - werden erst im Herbst geerntet. Nicht nur bei Kindern beliebt sind Beeren, die direkt vom Strauch genascht oder zu Kompott bzw. Säften verarbeitet werden können. Beeren-Klassiker wie Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Johannis- und Stachelbeeren finden sich in vielen Gärten.
Frisches Bio-Gemüse aus dem eigenen Garten ist unbezahlbar. Wer selbst geerntete Salatpflanzen, Tomaten und Gurken isst, schmeckt den Unterschied. Radieschen aus dem Beet, Möhren und Zuckerschoten lassen sich auch als Zwischensnack genießen.
Beliebte Pflanzen im Sommer
Die Hauptblühzeit vieler Gartenpflanzen ist der Sommer. Nachdem Rhododendren und Magnolien ihre Hochsaison hinter sich haben, stehen Hortensien im dritten Jahresquartal in voller Blüte. Hibiskussträucher blühen und Apfel-, Kirsch- und Pflaumenbäume tragen Früchte. Beerensträucher laden zum Naschen ein. Dahlien, deren Knollen im Frühling in die Erde gesetzt worden sind, blühen und beliebte Sommerblumen – allen voran Petunien, Geranien und Studentenblumen – zieren Blumenkästen und Kübel auf Balkon und Terrasse. Beliebt im sommerlichen Garten sind zudem Phlox, Sonnenhut, Sonnenbraut, Astilbe und Tränendes Herz sowie die Fuchsie. Gefragt sind auch Pflanzen aus südlichen Gefilden. Orangen-, Zitrus- und Olivenbäumchen gehören ebenso wie Oleander zum gängigen Repertoire vieler Gartenfachmärkte.Gartenmöbel Trends in 2012
Zeitlos sind Gartenmöbel aus Holz. Gefragt sind neben tropischen Harthölzern zusehends wieder Produkte, die aus heimischen Hölzern gewonnen werden. Falls es doch Tropenholz sein soll, kaufen Sie ausschließlich Tropenholz mit Zertifikat. Aussagekräftig ist insbesondere das FSC-Siegel.
Im Sommer wird viel Zeit draußen verbracht. Praktisch ist eine Terrasse. Um auch bei ungünstigen Wetterverhältnissen im Freien sitzen zu können, empfiehlt sich das Anbringen einer Terrassenüberdachung, die gleichermaßen als Sonnen- und Regenschutz fungiert.
Wichtig an lauen Sommerabenden ist ebenso die passende Gartenbeleuchtung. Wandlampen, stimmungsvoll dimmbare Leuchten, Solarlampen und Leuchtsteine sorgen für Licht im Garten. Tiere des Sommers
Nicht alle Tiere, die sich im sommerlichen Garten tummeln, sind beliebt. Ameisen, die sich im Gemüsebeet ausbreiten, Wespen, die beim Essen und Trinken unter freiem Himmeln nicht von der Seite weichen, oder Maulwürfe, die mühevoll gehegte Beete umgraben, sind kaum gern gesehen. Unbeliebt ist auch die Wühlmaus, die eine Vorliebe für Blumenzwiebeln hat und im Beet größeren Schaden anrichten kann. Noch gefürchteter sind Silberfische, die sich gern in feuchten (Innen-)Räumen niederlassen.
Ehe man sich zu rabiaten Maßnahmen entschließt, um unliebsame Sommertiere zu vertreiben, sollte man sich generell deutlich machen, dass jedem einzelnen Tier eine bedeutende Rolle im Ökosystem zukommt. Maulwürfe etwa sind wichtige Schädlingsvertilger. So frisst der samtige Geselle Schnecken, Drahtwürmer und Engerlinge. Wespen hingegen bekämpfen Blattläuse und spielen eine wichtige Rolle bei der Blütenbestäubung. Es ist nötig, sich dies vor Augen führen, ehe man zur Chemiekeule greift. Das eigentliche Ziel sollte immer das Gärtnern im Einklang mit der Natur sein.
Noch Fragen - dann besuchen Sie unser Gartenforum oder stöbern Sie in den Fragen an die Redaktion. In diesem Sinne: Eine schöne Frühlings- und Sommerzeit!
Das Team von Hausgarten.net.

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Hibiskus - Ein Klassiker im sommerlichen Garten ist der
Steingarten - Wildtulpen, Kugelprimeln oder Hornveilchen sorgen als Frühlingsboten im Steinbeet für erste Farbtupfer. Auch Blaukissen, Fetthenne, Hauswurz, Heuchera sowie Nelken und Enzianpflanzen passen hervorragend in einen
Hortensien - Die meisten Sorten blühen am alten Holz. Einige Neuzüchtungen, etwa die InvinciBelle® oder die Ballhorensie Annabelle, blühen allerdings bereits an einjährigen Trieben. Eine Exotin ist die Eichenblatthortensie. Sie besticht vor allem durch ihre eichenähnlich geformten Blätter. Im Herbst wandelt sich ihre grüne Belaubung in eine intensive rote Pracht -
Balkonpflanzen - Neben den Klassikern - Geranien und Petunien - lässt sich der sommerliche Balkon durch einen bunten Mix aufwerten. Begonien, Fleißige Lieschen und hängende Fuchsien wirken als Balkonpflanzen ebenso zierend wie Margeriten und Zwergdahlien.
Gabionen werden im Privatgarten mittlerweile häufig eingesetzt. Als Hochbeetumrandung, Kräuterschneckengerüst oder Grundstücksbegrenzung lassen sich die meist mit Steinen gefüllten Gitterkörbe gut verwenden - Diskussion rund um
Oleander - Längst zählt der im Mittelmeerraum heimische
Blattläuse bekämpfen - Es müssen nicht immer chemische Schädlingsbekämpfungsmittel sein.
Brunnen bohren - Kostensparend bewässern lassen sich Gartenpflanzen durch Brunnenwasser. Nachträgliches 
Was treibt die Generation "green car" an? Werte und ein neues Bewusstsein? Öl, Wasserstoff oder Strom? Die neue Hersteller der neuen Generation Auto weist den Weg in eine umweltfreundliche Zukunft. Die Frage nach dem eigenen Beitrag für die Umwelt betrifft naturverbundene Menschen umso mehr.